Auf der Terrasse darf der Grill nicht fehlen

Beim Umzug in ein Haus oder in die neue Wohnung werden zunächst alle Räume eingerichtet und entsprechend gestaltet. Der Außenbereich – sei es Balkon oder Terrasse – bleibt dabei oft vorerst auf der Strecke. Gerade wenn der Umzug im Winter vonstattengeht, denkt keiner an den zusätzlichen Raum vor der Tür.

Den Außenbereich gestalten

Wenn es sich bei dem Außenbereich um eine Terrasse mit angeschlossenem Garten handelt, haben die Bewohner jede Menge Möglichkeiten der Gestaltung. Neben dem Bau eines kleinen Gartenteichs oder Gartenhäuschens, bleibt meist genügend Platz für das Kräuterbeet oder die Rosenecke. Doch am schwersten fällt es die Sitzfläche einzurichten. Denn auch hier gibt es unzählige Möglichkeiten und Einrichtungsstile.

Ähnlich wie in den verschiedenen Wohnräumen kann auch im Außenbereich auf Wohnstile zurückgegriffen werden, an denen man sich während der Auswahl der Möbel und Dekorationsobjekte orientiert. Besonders beliebt sind der mediterrane Einrichtungsstil und der eher rustikal wirkende Landhausstil. Wer bereits in der Wohnung auf moderne Einrichtungsgegenstände setzt, wird auch im Außenbereich aktuelle Gartenmöbel bevorzugen.

Der Grill für die gemütlichen Stunden am Abend

Für die gemütlichen Stunden am Abend dürfen einige Einrichtungsgegenstände nicht fehlen. Neben einer vollständigen Sitzecke, wahlweise mit kleinem Sofa, tragen Gartenlampen zur Gemütlichkeit bei. Hier gibt es verschiedene Ausführungen, wie z.B. Solarlampen, die sich während des Tages mit Energie aufladen und abends sanftes Licht abgeben. Noch schöner sind spezielle Gartenfackeln oder Öllampen, die entzündet werden und so eine kleine Lagerfeuerstimmung erzeugen.

Der Grill darf daneben natürlich auch nicht vergessen werden. Ob elektrisch, mit Gas oder Holzkohle ist im Prinzip egal, denn letztendlich geht es um das, was vom Grill kommt. Im Sinne der Wohnungsgestaltung sollte auch der Grill dem Einrichtungsstil entsprechen. Zu dem rustikalen Stil passt hierbei beispielsweise ein gemauerter Grill. Wer nicht auf einen großen Grill besteht und eine schnelle Reinigung bevorzugt, sollte jedoch auf einen Elektrogrill zurückgreifen. Besonders beeindruckend sind große Grills im amerikanischen Stil. Dieser ist besonders zu empfehlen, wenn öfter Gäste zum BBQ eingeladen werden und auf einen modernen Stil geachtet wird.

Weitere Wohnideen für den Außenbereich findet ihr auch auf wohnideen24.org.

Streitpunkt Grillen auf Balkon und Terasse

Es ist in jedem Sommer ein leidiges Thema: Das Grillen auf dem Balkon oder im Garten. Ist es erlaubt oder nicht? Und worauf muss man achten? Auf dem Onlineportal rechtstipps.de wurden die wichtigsten Tipps zusammengetragen, damit das nachbarschaftliche Verhältnis nicht durch Rauchschwaden getrübt wird:

Für Mieter gilt:

Sofern nicht laut Mietvertrag und Hausordnung untersagt, darf zwischen April und September einmal im Monat auf dem Balkon gegrillt werden, sofern keine Schäden entstehen und keiner belästigt wird.

Für Wohnungseigentümer gilt:

Die Eigentümerversammlung entscheidet, ob gegrillt werden darf oder nicht. Sofern es kein Verbot gibt, hängt die Zulässigkeit auch hier von Faktoren wie Nähe zur Nachbarwohnung, Art des Grills sowie Dauer und Häufigkeit ab.

Für Haus- und Grundbesitzer gilt:

Verboten werden kann das Grillen nur, wenn der Nachbar aufgrund der Rauch- und Qualmbelästigung Fenster und Türen nicht mehr öffnen kann. Auch als Hausbesitzer sollte man allerdings Rücksicht nehmen und es mit dem Grillen im Sommer nicht übertreiben.

Sonderfälle Brandenburg und Nordrhein-Westfalen

Grundsäzlich gibt es also keine gesetzliche Regelung für das Grillen, Ausnahmen sind Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. In diesen beiden Bundesländern greift das jeweilige Landesimmissionsschutzgesetz. Fühlt sich ein Nachbar belästig, kann er die Polizei rufen und es drohen Bußgelder.

Egal ob gesetzlich und vertraglich geregelt oder nicht – höchstes Gebot beim Grillen ist die nachbarschaftliche Rücksichtnahme!

Der neue Grill für den Sommer: Welcher ist der Richtige?

Der Sommer kommt und damit bricht für die meisten die Grillsaison an. Kaum zeigen sich die ersten Sonnenstrahlen, schon duftet es aus den Gärten verführerisch und in den Supermärkten stapeln sich die Einweg-Grills. Wer sich für die neue Saison einen Grill zulegen will, der auch auf lange Sicht eine gute Investition ist und viele Sommer lang für leckeres Grillfleisch sorgt, der schaut sich am besten nach einem teureren und hochwertigeren Modell um. Egal ob Weber Grill oder ein Modell von einer anderen Firma, die Hauptfrage beim Kauf bleibt gleich: Gas, Holzkohle oder Elektrogrill? Wir stellen die Kandidaten genauer vor.

Der Holzkohle Grill

Viele schwören vor allem auf das besondere Aroma des Holzkohle Grills. Als traditionellster Grill-Typ ist er wohl das gängigste Modell. Allerdings gibt es immer mehr Menschen, die lieber einen anderen Grill wählen. Zu aufwändig, zu dreckig und zu langsam. Wer schnell perfektes Fleisch will und danach nicht den Rost schrubben will, der lässt die Finger vom Holzkohle Grill. Romantiker, die auf ursprüngliches Aroma schwören und es gern gemütlich angehen lassen, können sich aber nach wie vor auf den Klassiker verlassen.

Der Gas-Grill

Schnell, schneller, Gas-Grill. Wer seinen Grill in kurzer Zeit auf die perfekte Temperatur bringen will, der liegt mit diesem Modell genau richtig. Auch das Gas an sich ist im Vergleich zur Holzkohle etwas günstiger. Dafür muss man für den Grill selbst etwas mehr investieren, gängige Modelle, die man zum Beispiel bei demmelhuber.net findet machen dafür in Sachen Design mehr her. Dank nützlicher Features wie einer genauen Temperatur-Regulierung bietet der Gas Grill jedoch auch den Vorteil, dass man auch schwierige Fleischgerichte perfekt darauf zubereiten kann.

Der Elektrogrill

Der Elektrogrill ist vor allem eines: flexibel. Meist sind sie klein und passen auf den Balkon oder den Gartentisch und können problemlos hin und her bewegt werden. Hauptsache es gibt Strom. Auch der Elektrogrill ist schnell heiß und lässt sich genau regulieren. Was allerdings in jedem Fall fehlt, ist das typische Grill-Aroma, denn hier brennt nichts. Ideal ist der Elektrogrill für alle, die nicht viel Platz haben und gern flexibel sind.

Grillen auf dem Balkon …

…so heißt die gleichnamige Website des Elektrogrill-Herstellers Severin. Elektrogrills eigenen sich besonders gut für das Grillvergnügen auf dem Balkon, denn es entsteht weder Qualm noch Geruch, der die Nachbarn belästigen könnte. Ein Elektrogrill ist zudem perfekt fürs Grillen im Winter, denn wenn es auf dem Balkon zu kalt wird kann man einfach in der Wohnung grillen.

Die Website präsentiert nicht nur die elektrobetriebenen Tisch- und Standgrills des Herstellers, sondern ist auch optisch ein echter Hingucker. In einem animiertes Hochhaus mit fünf Stockwerken werden die passenden Grill zu unterschiedlichen Anlässen präsentiert: Grillen zu Zweit, Grillen mit den Mädels, Grillen mit den Kumpels, Grillen mit der Familie oder Grillen mit Freunden.

Neben den obligatorischen Grillrezepten gibt es einen online Grillparty-Planer. Hiermit kann ein Termin festgelegt und eine Besorgungsliste für Essen und Getränke zusammengestellt werden. Anschließend werden einfach die Freunde per E-Mail eingeladen.

Wer also selbst einen Elektrogrill oder ein Weihnachtsgeschenk für Freunde sucht, wir auf dieser schönen Seite bestimmt fündig.

Elektrogrills von Weber

Stadtbewohner, die keinen eigenen Garten haben und sich nicht an öffentlichen Grillplätzen oder in Parks drängeln möchten, sind häufig gezwungen auf dem Balkon zu grillen. Holzkohlegrills sind dabei ein Tabu – auch aus Sicherheitsgründen. Der amerikanische Grillhersteller Weber-Stephen, eher bekannt durch seine traditionsreichen Kugelgrills, hat unter anderem aus diesem Grund seine Produktpalette überarbeitet und neue Elektrogrills für die Saison 2011 auf den Markt gebracht.

Weber Q-Serie

Die Grills der Q-Serie sind kompakt gebaut und dadurch platzsparend – also ideal für kleine Balkons. Sie überzeugen durch ein Gehäuse aus stabilem Aluguss und einen glasfaserverstärkten Nylonrahmen, der sie hitze- und wetterbeständig macht.

Q™ 240, Foto: Weber-Stephen Deutschland GmbH, www.weber.com

Besonders der neue Q™ 240 mit seinem geteilten gusseisernen Grillrost für typischen Grillgeschmack und charakteristische Grillstreifen ist dank 2.200 Watt Leistung quasi auf Augenhöhe mit herkömmlichen Holzkohle- oder Gasgrills. Es gibt ihn als Tisch- und Standgrill mit zwei Arbeitstischen in ansprechendem dunkelgrauen Design. Die unverbindliche Preisempfehlung von 399,- Euro für das Premiummodell ist allerdings auch kein Pappenstiel. Mehr über die Weber-Grills unter www.weberstephen.de.

Weber Grillakademie

Das Unternehmen hat sein Angebot für Grillfans im vergangenen Jahr erneut erweitert und die Weber Grillakademie speziell für Endverbraucher ins Leben gerufen. In diversen Kursen geben Grillmeister nützliche Tipps für perfekte Grillergebnisse und verraten ihr Insiderwissen. Weitere Infos unter www.weber-grillakademie.com.

Streit mit den Nachbarn beim Grillen

Die Tageszeitung Aachener Nachrichten mahnt Grill-Liebhaber zur Rücksicht mit den Nachbarn. In einem Artikel vom 15.07. weist sie auf gesetzliche Regelungen und auf Gerichtsentscheidungen hin, die Griller kennen sollten, um einen Streit mit den Nachbarn oder mit ihrem Vermieter zu vermeiden.

Grundsätzlich darf im Garten gegrillt werden. Was die Grilldauer betrifft variiert die Rechtssprechung zwischen sechs Stunden pro Jahr und zweimal im Monat zwischen 17h und 22h. Das Landgericht München ist sogar der Ansicht, dass die Grilldauer nicht limitiert sei, da Grillen besonders im Sommer üblich sei und daher von den Nachbarn toleriert werden müsse. Sollten diese sich stark durch Lärm oder Qualm belästigt fühlen, müssten sie selbst den Nachweis dafür bringen.

Bewohnern einer Mietwohnung rät der Deutsche Mieterbund, in ihren Mietvertrag zu schauen, ob Grillen auf ihrem Balkon erlaubt ist.

Rechtliches zu „Grillen auf dem Balkon“

Grundsätzlich müssen Nachbarn das Balkon-Grillen aushalten, schreibt die Welt. Der Geruch des Grillgutes ist zu akzeptieren, da  sich die Gerichte am Geruch, der beim Kochen in der Küche bei offenem Fenster entsteht, orientieren. Der Rauch, der von Holzkohle ausgeht, darf allerdings „nicht regelmäßig und in konzentrierter Weise“ Nachbarn belästigen (Oberlandesgericht Oldenburg Az. 13 U 53/02).

Ein Gas- oder Elektrogrill schaffen hier folglich Abhilfe.

Was Grillzeiten und -häufigkeiten angeht, gibt es keine pauschalen Aussagen, da sich die Gerichte nicht einig sind (Landgericht Stuttgart, Az. 10 T 359/96; Landgericht Aachen, Az. 6 S 2/02). Hier wird immer im Einzelfall entschieden.

Deutschland grillt – harmonisch!

Laut einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach vom Mai 2008 grillen 75% der Deutschen gerne. Gleichzeitig gehen die Deutschen rücksichtsvoll miteinander um. Nur 15% geben an, dass Ihre Nachbarn wenig Rücksicht nehmen. Der größte Teil freut sich über eine funktionierende Nachbarschaft und braucht sich nicht über Geruchs- oder Geräuschbelästigung zu kümmern.