5 Gründe, Grillgut nie mit Bier abzulöschen

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Wenn es eine Unsitte beim Grillen gibt, dann ist es das Ablöschen der Glut mit Bier. Das ist nicht nur Verschwendung, sondern auch ungesund. Stattdessen kann man das Bier doch lieber trinken oder zum Marinieren benutzen. Wie wäre es mit einem Jahresvorrat? Getränke Hoffmann verlost auf Facebook 20 Mal ein Jahr Freibier.

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Der Unterschied zwischen Trichtergrill und Säulengrill

Trichtergrill und Säulengrill – wo liegt da eigentlich der Unterschied? Generell kann man sagen: Jeder Trichtergrill ist ein Säulengrill. Denn beide besitzen eine Standsäule, welche die für diesen Grilltyp so besondere Funktionsweise ermöglicht – den Kaminzugeffekt. Wie ein Kamin verfügt die Säule am unteren Ende über Lüftungsschlitze, die geöffnet und geschlossen werden können. Die unten eingezogene Luft wird nach oben transportiert, die Luftzufuhr kann über einen Regler reguliert werden. Komplett geöffnete Lüftungsschlitze sorgen beispielsweise dafür, dass die Kohle schnell und gleichmäßig durchglüht. Geht es ans Grillen, können die Luftschlitze weiter geschlossen und so die Temperatur am Grillrost kontrolliert werden.

Aber: Nicht jeder Säulengrill ist auch ein Trichtergrill. Säulengrills können auch runde oder eckige Grillschalen haben. Die Trichterform dagegen hat den Vorteil, dass nicht so viel Kohle benötigt wird, die Grillfläche selbst dennoch meist sehr groß ist. Ein typischer Hersteller von Trichtergrills ist Thüros. Säulen- und Trichtergrills haben eine bequeme Arbeitshöhe und sind meist sehr stabil. In der Regel verfügen sie über einen Asche-Auffangbehälter, der die Reinigung des Grills erleichtert. Ein Säulen- bzw. Trichtergrill hat also durchaus seine Vorteile, verfügt aber beispielsweise nicht über einen Deckel.

Weber: von der Schiffsboje zum Kugelgrill

Keine Gasgrills, keine Elektrogrills, keine Kugelgrills – wie hat man eigentlich in den 50er Jahren gegrillt? Die Grills waren in der Regel aus Ziegelsteinen gemauert, also fest installiert. Bei Regen waren sie nicht einsatzfähig, bei Wind flog die Asche auf das Fleisch. Flammenschlag ließ das Grillgut verbrennen, das Ergebnis war ungleichmäßig gegartes Fleisch.

Einen Grill-Fan störten diese Umstände besonders, George Stephen. Doch statt sich zu ärgern, suchte er nach einer Lösung – und fand sie 1952 während einer Segeltour: Beim Anblick einer Boje wurde die Idee für den Kugelgrill geboren. Stephen teilte die Metallboje in zwei Hälften, der obere Teil fungierte als Deckel, der untere als Kessel und drei Beine sorgten für die nötige Stabilität. Die Vorteile des heutigen Modells waren schon beim Prototyp des Weber Kugelgrills vorhanden: Kontrolle, vielseitige Grillmethoden und Unabhängigkeit vom Wetter.

Durch Grilldemonstrationen stieg die Nachfrage nach einen solchen Grillmodell in Amerika rasch an, und George Stephan machte sich mit © Weber-Stephen Products LLC selbstständig. Schon damals setzte er hohe Qualitätsstandards für einen langlebigen Grill. Auf der Webseite des Unternehmens findet man eine schöne Bildershow über die Entwicklung der Weber Grills von 1952 bis heute. Einige Modelle haben besonderen Charme und könnten gern noch einmal neu aufgelegt werden.

Kleinkinder bei Grillunfall verletzt

Am Samstag haben in Lüneburg zwei Jungen im Alter von ein und zwei Jahren schwere Brandverletzungen bei einem Grillunfall erlitten. Der HAZ zufolge schwebt der Zweijährige noch immer in Lebensgefahr. Die beiden Kinder waren von glühenden Kohlestücken getroffen worden, obwohl sie sich eineinhalb Meter vom Grill in einem Planschbecken befanden. Bei der Familienfeier ist ein Anzündkamin verwendet worden, um die Holzkohle und das Papier schneller zum Glühen zu bringen. Bei dieser Methode werden die Kohle oder die Briketts in den Kamin geschüttet, der auf eine feuerfeste, ebene Fläche gestellt wird. Dann legt man einige Anzündwürfel oder etwas Papier unter den Kamin und zündet sie an. Die Briketts oder die Kohle werden schnell durchgeglüht (ca.20 Minuten), was man an der weißen Ascheschicht erkennt, die sich auf ihnen bildet. Nun können die Briketts bzw. die Kohle auf dem Holzkohlerost verteilt werden. Einen solchen Anzündkamin gibt es von verschieden Herstellern, u.a. von Weber.

Die Ermittler haben den Grill und den Anzündeimer sicher gestellt um fest zu stellen, wie es zu dem Unfall kam.