Activegrill™: Holzkohlegrill mit Smartphone-Steuerung

High-Tech-Grill mit viel Komfort

Das Grillerlebnis des Kohlegrills verbunden mit dem Bedienkomfort eines Gasgrills – das verspricht der Activegrill™ aus Österreich. Am Ende der über dreijährigen Entwicklungsgeschichte steht ein High-Tech-Grill, der eine automatische Temperaturregelung von 80 °C bis 400 °C ermöglicht. Die gradgenaue Steuerung erfolgt über das eingebaute Touch-Display am Grill oder per Smartphone-App. Ermöglicht wird sie über eine sogenannte Heatflap, die wie ein Ventil funktioniert und die Hitze im Grillraum exakt dosiert. Der Activegrill™ ist die Entwicklung des Österreichers Martin Unger, dessen Firma einer der führenden Hersteller von hochwertigen, widerstandsfähigen Touchscreen Informationssystemen im In- und Outdoor-Bereich ist.

Auf Knopfdruck kann von direkter auf indirekte Grillmethode gewechselt werden, dabei schiebt sich eine Glaskeramikabdeckung über die Glut. Holzkohle kann über die Kohlelade auch während des Grillvorgangs gefahrlos nachgelegt werden, eine Ascheschale ermöglicht eine komfortable Entsorgung. Optisch kommt der Activegrill™ ziemlich spacig daher und erinnert mit seinem Display im ersten Moment ein wenig an einen Drucker und Kopierer – so oder so also ein Hingucker auf der Terrasse.

Per Bluetooth wird der Holzkohlegrill mit dem Smartphone verbunden und lässt sich anschließend über eine Distanz von etwa 100 m fernsteuern. Die dazugehörige App zeigt dabei die Garraumtemperatur an und informiert mit einem Alarm über das Erreichen der gewünschten Zieltemperatur. Der Grillraum ist modular aufgebaut und kann mit verschiedenen Rostvarianten bestückt werden, auch Kerntemperaturfühler und motorisierte Drehspieße können angeschlossen werden. Eine seitliche Ablagefläche sowie praktische Schubladen für Grillzubehör und Gewürze bieten zusätzlichen Komfort.

Doch High-Tech und Grillkomfort haben auch ihren Preis – zwischen 5.800 € und 7.400 € soll der Activegrill™ kosten.

Bob Grillson – Pelletgrill mit App-Steuerung

Der Activegrill™ ist nicht der erste Smartgrill auf dem Markt. Auch der Pelletgrill Bob Grillson besitzt eine automatische Temperaturregelung und eine Fernsteuerung mit dem Smartphone. Statt mit Holzkohle wird er mit Holzpellets befeuert, was den typischen Barbecue-Geschmack jedoch nicht beeinträchtigt. Im Vergleich zum Activegrill™ besitzt er ein noch weiteres Temperaturspektrum von 80 °C bis 480 °C, was auch eine praktische automatische Selbstreinigung durch Pyrolyse ermöglicht. Gegrillt, gesmokt und Pizza gebacken wird dabei ausschließlich indirekt.

Auch Bob Grillson hat ein außergewöhnliches und hochwertiges Design, das jedoch nicht ganz so spacig wirkt. Zudem scheint das ursprüngliche Grillerlebnis noch etwas mehr gewahrt zu werden. Umfangreiches Zubehör wie Pizzastein, Bierdosenhähnchen-Halter, Gussplatte oder Warmhalterost sind ebenfalls erhältlich. Und auch preislich hat Bob etwas zu bieten: Mit 3.690 € zwar immer noch sehr hochpreisig, ist er aber gerade einmal halb so teuer wie der Activegrill™.  Geplant ist außerdem ein preisgünstigeres Modell mit reduziertem Design mit dem Namen Leif Grillson.

Activegrill™ oder Bob Grillson – welcher Smartgrill konnte euch überzeugen?

iCelsius: neues Grillthermomether für Apple-Geräte

Vor einigen Monaten haben wir hier im Blog das iGrill vorgestellt, ein Grillthermometer, das nach Herunterladen einer App alle wichtigen Informationen per Bluetooth ans iPhone oder iPad übermittelt. So kann man den Garzustand des Grillguts überwachen und trotzdem seinen Gästen Gesellschaft leisten.

Ähnlich funktioniert auch das sogenannte iCelsius BBQ Thermometer: Der Temperaturfühler des Grillthermometers kommt ins Grillgut, das andere Ende wird an das Apple-Gerät (iPhone, iPad, iPod touch) angeschlossen. Jetzt noch die passende App herunterladen und schon wird die Livetemperatur übermittelt. Zwar funktioniert das iCelsius im Gegensatz zum iGrill leider nicht direkt kabellos, man kann sich aber trotzdem vom Grill entfernen: Sobald eine voreingestellte Temperatur erreicht ist, kann das iPhone am iCelcius BBQ Thermometer automatisch ein anderes Telefon anrufen und somit Alarm geben.

Im Gegensatz zum iGrill (99,99 €) ist das iCelsius (reduziert auf 39,00 €) deutlich günstiger und wird exklusiv über den Onlineshop Grillfürst vertrieben. Die dazugehörigen Apps sind jeweils kostenlos

Back-to-the-Roots: Motto-Grillen mit dem Grillsportverein

Tankstellengrill, Bratwurst und Holzfäller-Steak – vom 20. bis 22. Januar 2012 kommt nichts Exotisches auf den Grill: Der Grillsportverein ruft zum Grillwochenende unter dem Motto „Back to the Roots“ auf. Mitmachen kann jeder von zu Hause aus, die schönsten Grillmomente können auf Foto gebannt und im Forum des Grillsportvereins veröffentlicht werden. Laut eigener Aussage handelt es sich um das größte deutsche Grillforum.

Jeden Monat gibt es einen „Themensonntag“, die Ergebnisse des Motto-Grillens werden ebenfalls im Forum veröffentlicht. Über das Februar-Thema kann noch fleißig abgestimmt werden. Als schönes Feature bietet der Grillsportverein eine mobile Rezeptsammlung. Die iPhone- oder Android- App ist für 0,99 € erhältlich. Alternativ gibt es auch über 5000 Rezepte auf der Webseite.

Die Vereinssatzung des Grillsportvereins ist ebenfalls „Back to the Roots“, hier ein Auszug:

§ 2 (Vereinszweck)
1. Zweck des Vereins ist eine stetige Verbreitung des Grillsports.
2. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch folgende Regelungen:
3. Mindestens ein Mal pro Monat muss gegrillt werden.
4. Verzehr des Grillgutes nur im Freien oder unter überdachten Aufbauten.
5. Heißer Stein ist nicht erlaubt.
6. Zum Grillen darf nur in besonderen Ausnahmefällen Alufolie und Grilluntersätze verwendet werden. Ansonsten ist der blanke Rost zu verwenden.
7. Es haben mindestens 5 verschiedene Grillsaucen und Kräuterbutter bereitzustehen.
[…]
9. Erlaubt ist jegliches Fleisch mit Ausnahme von Putenfleisch. Als obligatorisch wird Schweine- und Rindfleisch angesehen.
10. Gemüse als Hauptgericht darf nicht gegrillt werden. Ausnahmen bilden hierbei Zwiebeln und Kartoffeln.
[…]

Wer sich dadurch nicht abschrecken lässt, kann seinen Mitgliedsantrag direkt online ausfüllen.

iGrill – und du?

Grillfreaks lieben technische Spielereien genauso wie Apple-Fans. Für alle, auf die beides zutrifft und denen ein normales Fleischthermometer zu langweilig ist, haben wir genau das richtige iDevice gefunden: den iGrill. Der iGrill ist eine Hybrid-Lösung aus einem digitalen Fleischthermometer mit Bluetooth-Anbindung und einer kostenlosen iOS-App. Eine Android-App ist geplant.

Wie funktioniert der iGrill?

Wie bei einem herkömmlichen Fleischthermometer wird die Temperatur aus dem Fleisch über einen Messtab aus Metall an den iGrill übermittelt. Die Metallstäbe sind mit einem langen Kabel mit dem Gerät verbunden, es können maximal zwei Stäbe angeschlossen und somit zwei unterschiedliche Temperaturen überwacht werden. Der iGrill gibt Alarm, sobald eine zuvor eingestellte Wunschtemperatur erreicht wird. Abgedeckt wird ein Temperaturbereich von 4° C – 204° C. Soweit, so gut.

Was ist nun der Clou des Ganzen? Wer sich zusätzlich die passende iGrill-App für sein iPhone, iPad oder seinen iPod herunterlädt, bekommt die entsprechenden Daten per Bluetooth dorthin übermittelt. Neben der aktuellen Temperatur, der verbleibenden Restzeit zur Wunschtemperatur und weiteren Darstellungsoptionen gibt es eine Bibliothek mit leckeren Rezepten. So wird der Gastgeber über sein Apple-Device bestens über den Garzustand seines Grillgutes informiert, kann sich aber trotzdem bei seinen Gästen aufhalten. Die Datenübertragung erfolgt in Echtzeit, das iPhone, iPad oder der iPod informieren per Alarm, sobald die Wunschtemperatur erreicht ist.

Die zugehörige App ist zwar kostenlos, der iGrill selbst kostet aber stolze 99,99 €. Ob man den iGrill tatsächlich braucht oder ob ein herkömmliches Funkthermometer ähnlich gute Arbeit leistet und der Apple-Schuster lieber bei seinen Leisten bleiben sollte, darüber lässt sich mit der eingeschworenen Apple-Fangemeinde sicherlich diskutieren. Wer sich nur die kostenlose App herunterlädt, ohne den iGrill zu kaufen, erhält aber eine schöne mobile Rezeptesammlung.

Grill-App von Weber für das iPhone

Grillfreunde, die ein iPhone ihr eigen nennen, können sich ab sofort eine nützliche App herunterladen. Wenn man eine Prepaid-SIM hat, dann sollte man am besten eine Flatrate dazu buchen, da sonst der Download teuer werden kann. Der amerikanische Grillhersteller Weber bietet eine deutsche Version von „Weber’s On The Grill“ im App-Store an. Sie enthält rund 250 Rezepte von Grillexperte Jamie Purivance und zahlreiche BBQ-Tipps. Von der Vorspeise über verschiedene Fleischsorten und Marinaden bis zum Dessert ist alles dabei.

Weber verkündet, dass in der App 60 Jahre Grillerfahrung stecken. Sie beantwortet daher auch essentielle Grillfragen: Wie lange benötigt ein saftiges Steak? Womit lässt sich der Grillrost am besten reinigen? Sollte ich den Lachs direkt oder indirekt grillen? Wie kann ich problemlos feststellen, dass mein Grillgut gar ist? Und welche Sicherheitshinweise gilt es beim
Gasgrill zu beachten?

Ein Wehrmutstropfen: die App ist nicht kostenlos und kostet immerhin 4,99 €. Da ich selbst nicht zum erlauchten Kreis der Apple-Telefonbesitzer gehöre, freue ich mich über Anwenderberichte.

Making of: Grillen auf dem iPhone

In einer interessanten Hintergrundgeschichte schildert der Mac-Software-Hersteller equinux die Entstehung einer witzigen Applikation, mit der man auf seinem iPhone grillen kann. Der Leiter des Projekts Till Schadde verwirklicht sich damit einen echten Männertraum. Mit Hilfe seines Entwicklerteams und zusammen mit Koch Frank Heppner sowie Sounddesigner Philipp Sellier ist wirklich ein grill-und softwaretechnisches  Gesamtkunswerk entstanden. Dafür wurden 30 Kilo Holzkohle verfeuert, 500 Euro in Grillgut investiert und 160 GB Fotomaterial aufgenommen.

Das Ergebnis: Für nur 79 Cent kann man die App erwerben, über die sich T-Bone-Steaks, Spare Ribs, Putenspieße, Bratwürste und Maiskolben über simulierter Holzkohleglut bräunen und danach auf unterschiedlichen Tischdecken servieren lassen. Der Tipp zum Grillen – Making of kam übrigens vom (Grill-)Plattenexperten audiossey. Danke dafür!

Grill Hero

grill hero star bonus
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in game screen shot
grill hero
in game screen shot

Profigriller lassen sich ihr Hobby nicht von schlechtem Wetter verderben. Trotzdem lässt sich nicht verleugnen, dass Grillen am meisten auf Partys Spaß macht, oder im Garten mit der Familie und Freunden. Wer im Herbst und Winter nicht auf Grillpartys im Freien verzichten will, kann sich (ein wenig) mit einem Game für iPod und iPhone über das Wetter hinweg trösten. Bei Grill Hero steht der Spieler während eines Musikfestivals hinter einem Grill- und Bierstand und muss das Publikum bei Laune halten. Zu viel Bier? Das führt zu Krawall. Zu viel BBQ ? Das Publikum wird satt und träge und schläft ein.

„Keep the crowd large and lively, and by the concert’s Last Call, you could be their GRILL HERO! „

Virtuelles Grillen

20090819-bell-grillchef-iphone1Mit der Grill-App von der Agentur Rod Kommunikation kann man nun auch virtuell grillen. Um die Glut anzuheizen pustet man durch das Mikrofon und über Bewegung auf dem Touchscreen kann man die Wurst wenden und hin- und herbewegen. Die App ist laut Blogging Tom im Apple Store erhältlich.