Gyros und Burger mit den BBQ-Brothers

Es gibt Neues von BQQ-Brothers: Burger und Gyros vom Grill.

Hamburger mit Käse und Australischer Burger

Die Burgerpattys werden natürlich selbst aus Rinderhack in der Burgerpresse geformt – etwa 125 g pro Stück. Dann kommen sie bei großer Hitze  etwa 2,5 – 3 Minuten pro Seite auf den Grill. Kurz vor Ende der Garzeit die Burgerbrötchen anrösten und die Pattys je nach Geschmack mit Käse belegen, z.B. mit Cheddar oder Appenzeller. Den fertigen Burger im Brötchen jetzt noch mit roten Zwiebeln, Tomaten und Soße belegen – fertig. Wer es etwas ausgefallener mag, kann die Zwiebeln noch mit Butter, Honig und Rotwein karamellisieren lassen. Wie genau das alles funktioniert, erfährt man wie immer in einem Video.

Selbstgemachtes Gyros vom Grill

Für das Gyros benötigt man einen Grill mit drehbarem Spieß, damit das Fleisch von allen Seiten schon knusprig wird. Selbst mariniertes und dünn geschnittenes Schweinenackensteak wird scheibenweise aufgespießt und im Grill befestigt. Heruntertropfende Marinade wird in einer mit Flüssigkeit gefüllten Aluschale aufgefangen – die BBQ Brothers verwenden Bier für einen noch besseren Geschmack. Gegrillt wird das Fleisch etwa 1,5 Stunden bei 200 °C und serviert am besten einfach mit Tzaziki. Auch für das selbstgemachte Gyros gibt es natürlich eine Videoanleitung.

Gute Grillvorsätze für die Grillsaison

Ungünstigerweise fällt die Grillsaison immer auch in die Strandsaison, wo wir gern etwas mehr auf unsere Figur und damit auch auf unsere Ernährung achten. Vor kurzem haben wir aber bereits betont, dass sich gesunde Ernährung und Grillen nicht unbedingt ausschließen müssen: Wer einen Blick auf die Nährwerte von Grillgut und Beilagen wirft, Fleisch selbst mariniert und Salate ausgewogen zubereitet, kann auch beim Grillen auf eine gesunde und fettarme Ernährung achten ohne verzichten zu müssen – leckere Grillrezepte gibt es hierzu genug.

Aber selbst, wenn wir uns gesunde Rezepte aussuchen, bei starker Rauchentwicklung, beispielsweise durch herabtropfendes Fett, setzt sich krebserregendes Benzypren auf dem Grillgut nieder. Aber ganz ehrlich: Auf unser gegrilltes Nackensteak wollen wir nun natürlich trotzdem nicht verzichten. Müssen wir aber auch gar nicht, wenn wir zum Beispiel verbrannte Stellen abschneiden und die Marinade des Grillgutes etwas abtupfen, bevor es auf den Grill kommt. Und auch die Menge macht’s: Vielleicht essen wir einfach statt zwei oder drei Steaks nur eins – es gibt ja noch viele leckere Alternativen.

Gute Vorsätze für die kommende Grillsaison

Hier noch einige weitere Tipps zum gesunden Grillen, die uns zwar mehr oder weniger bekannt sein sollten, man sich aber jedes Jahr zu Beginn der Grillsaison gern wieder ins Gedächtnis rufen kann:

  • mit Gas- und Elektrogrill grillt man am gesündesten, da bei herabtropfenden Flüssigkeiten kein Fettbrand entsteht
  • beim Holzkohlegrill indirekt grillen oder mit Aluschale herabtropfendes Fett auffangen
  • mariniertes Grillgut abtupfen oder Grillgut direkt trocken marinieren
  • Geflügelfleich ist besonders mager
  • Grillgut nicht mit Bier ablöschen
  • Gepökeltes gehört nicht auf den Grill
  • öfter mal Gemüsespieße oder Gemüsepäckchen grillen: Wenn sie erst einmal da sind, werden sie auch von Nicht-Vegetariern gern gegessen
  • fettarme Grillsaucen auf Joghurt-Basis selbst herstellen
  • Salate mit Essig und Öl statt mit Mayonnaise zubereiten
  • Obst zum Nachtisch grillen

Weitere Tipps für gesundes Grillen können gern auch auf unserer neuen Facebook-Seite gepostet werden!

Praxistest „Räuchern mit Weber“: Wie geht das jetzt genau?

In unseren Grill-Blog Praxistest werden wir uns an das Räuchern mit einem Holzkohlegrill heranwagen, grundsätzlich kann man aber sowohl mit dem Holzkohlegrill als auch mit dem Gasgrill räuchern. Aber wie geht das nun genau?

Räuchern mit dem Holzkohlegrill

Grundvoraussetzungen sind ein Holzkohlegrill mit Deckel sowie entsprechendes Räuchermaterial, wie beispielsweise Räucherchips. Diese müssen mindestens 30 Minuten vor dem Räuchern in Wasser eingeweicht werden. Währenddessen die Kohle durchglühen lassen, zum Räuchern selbst benötigt man nur eine kleine Menge.

Wenn die Kohlen vorbereitet sind, auf einer Seite des Kohlerosts verteilen, sodass man eine Grillzone mit direkter und eine mit indirekter Hitze schafft. In den freien Bereich kann man eine Aluschale mit Wasser stellen um Fett aufzufangen und die Grilltemperatur niedrig zu halten. Anschließend Grilldeckel schließen, Lüftungsschlitz öffnen und warten, bis die richtige Temperatur erreicht ist.

Nun kommen die eingeweichten Räucherchips auf die Glut, nochmals den Deckel schließen und warten, bis Rauch aufsteigt. Jetzt kann es losgehen! Wahrscheinlich muss während des Räuchervorganges Holzkohle nachgelegt werden. Und auch beim Räuchern gilt: den Deckel so selten wie möglich anheben.

Räuchern mit dem Gasgrill und dem Räuchergrill

Beim Räuchern mit dem Gasgrill platziert man die Räucherchips in einer Räucherbox. Einige Gasgrills verfügen über eine integrierte Räucherbox, hier einfach die Räucherchips einfüllen. Alternativ kann man die Chips in eine Aluschale füllen, diese mit Alufolie bedecken und mit Löchern versetzen, damit der Rauch ausströmen kann. Wer regelmäßig und viel Räuchern möchte, kann sich auch einen speziellen Räuchergrill anschaffen.

Als nächstes werden wir uns hier im Blog endlich mit dem wichtigsten Thema beschäftigen: Was kommt denn nun auf den Grill?

Grillschokolade: Unser Tipp für Silvester

Auch wenn der Schnee bislang größtenteils ausgeblieben ist, steht schon der nächste Anlass zum Wintergrillen bereit: Silvester. Und was ist ein typisches Winter- und Silvesteressen? Fondue.

Grillen und Fondue, wie bekommt man das nun vereint? Mit Grillschokolade! Dabei handelt es sich um ein Schokofondue, nur eben vom Grill. Als Geschmacksrichtungen gibt es Weiße Schokolade, Vollmilch und Zartbitter. Die Grillschokolade besteht aus kleinen Schokoplättchen, die sich in einer Aluschale befinden. Diese stellt man auf den Grill, gibt je nach Sorte noch etwas flüssige Sahne dazu und lässt die Schokolade nun langsam erwärmen, dabei immer wieder umrühren. Achtung: ist der Grill zu heiß, brennt die Schokolade an. Die Grillschokolade also erst als Nachtisch auf dem Grill platzieren, wenn die Glut nur noch minimal ist.

Sind die Schokoplättchen komplett geschmolzen, ist das Schokofondue vom Grill fertig. Nun darf gedippt werden, was gefällt, zum Beispiel Obst, Kekse oder Marshmallows. Passend zu Silvester gibt es auch das ein oder andere Rezept um die Grillschokolade mit fruchtigen Likören aufzupeppen. Für alle, die wir immer noch nicht vom Wintergrillen überzeugen konnten: Grillschokolade gelingt auch im Backofen oder auf der Herdplatte.

Das Team vom Grill-Blog wünscht allen einen guten Rutsch ins Grilljahr 2012!