Gegrillter Lachs – köstlicher Fisch vom Grill

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Lachs ist lecker, stärkt das Immunsystem und sorgt für eine gelungene Abwechslung auf dem Grill. Der als Delikatesse geltende Fisch mit dem markanten orange-rötlichen Fleisch ist reich an Omega-3-Fettsäuren, die einer übermäßigen Insulinproduktion entgegenwirken können. Dank seines hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren wirkt sich der Verzehr von Lachs positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus und fördert zudem die geistige Leistungsfähigkeit. Insbesondere Fitness-Experten bezeichnen den Fisch als Fettkiller, da er schilddrüsengesundes Jod liefert, das die Schilddrüse bei der Hormonbildung unterstützt und somit den Stoffwechsel ankurbelt.

Lachs richtig zubereiten

Lachs kann man auf viele verschiedene Weisen zubereiten, besonders gut gelingt er aber auf dem Grill. Dabei ist es wichtig, ausschließlich frischen Fisch zu verarbeiten und die altbewährte „3-S-Regel – Säubern, Säuern, Salzen“ – einzuhalten. Alternativ kann auch tiefgefrorener Lachs verwendet werden, dieser sollte eine Stunde vor dem Grillen aus dem Tiefkühlfach entnommen und aufgetaut werden. Für einen würzig-intensiven Geschmack bietet es sich an, den Fisch in einer flüssigen Marinade einzulegen. Jedoch sollte die Marinierzeit  höchstens eine bis wenige Stunden dauern.

Rezepttipp: Gegrillter Lachs in Alufolie

Lachs kann ideal in Alufolie auf dem Grill gegart werden. Dazu werden Öl, Dill, Thymian und Rosmarin in einer Schüssel zu einer Marinade verrührt und der Fisch damit bestrichen. Ungefähr 10 Minuten sollte man die Marinade dann einziehen lassen. Anschließend wird der Lachs gesalzen, gepfeffert und auf die gewünschte Anzahl an Alufolie-Stücken aufgeteilt. Wer möchte kann noch Zucchini, Paprika und Zwiebeln waschen, in Scheiben schneiden und dazugeben. Nun können die verschlossenen Gemüse-Lachs-Päckchen auf dem Grillrost platziert werden und müssen ca. 20-30 Minuten schmoren. Als Beilagen bieten sich Salat und ein trockener Weißwein an. Mit etwas Zitrone garniert, schmeckt der Lachs einfach nur köstlich.

Tipps zum Fisch-Grillen

Die Zubereitung von Fisch auf dem Grill gehört bereits zum gehobenen Grillsport – ein Paar kleine Tricks und Helfer können dabei zum Gelingen beitragen. Bei der Auswahl des Grillfisches fängt es schon an: festfleischige und fettreiche Arten eigenen sich besonders gut. Und natürlich gehört nur frischer Fisch auf den Grill. Klare Augen, glänzende Haut, rosa Kiemen und kein fischiger Eigengeruch sind Anzeichen, auf die man beim Fischkauf Wert legen sollte. Wer sicher gehen will und über das entsprechende Know-how verfügt, kann seinen Fisch mit der passenden Angelrute natürlich auch selbst fangen.

Beim Fisch-Grillen gibt es nun unterschiedlichste Varianten – abhängig von der Beschaffenheit des Meerestieres. Fisch mit festem Fleisch kann man direkt auf dem Rost grillen. Diesen vorher gut einölen, damit der Fisch dort nicht kleben bleibt. Dann mit der Hautseite zuerst auf den Grill legen, die Hitze darf nicht zu hoch sein. Den Fisch während des Garvorgangs möglichst nur einmal wenden, damit er nicht zerfällt und die Haut nicht beschädigt wird. Ein Fischkorb ist hierbei ein nützlicher Helfer, der ein problemloses Wenden ermöglicht.

Fisch, der leicht zerfällt, sollte lieber in Alufolie gegart werden – das typische Grillaroma bleibt hierbei aber aus. Alternativ kann man auch ein Bananenblatt einsetzten. Wer Fisch im Ganzen garen will, aber nicht über entsprechendes Grillzubehör verfügt, kann ihn zum Stabilisieren mit der Bauchhöhle auf eine halbe Kartoffel oder viertel Zitrone setzten. Eine weitere leckere Zubereitungsart ist das Garen auf der Planke oder eingewickelt in WoodWraps. Diese Verfahren schützen nicht nur vor Zerfallen und Austrocknen, sondern verleihen dem Grillgut auch einen herrlich würzigen Rauchgeschmack.

Noch ein Tipp: Für Fisch nur kurze Marinierzeiten von wenigen Stunden wählen.

Grillzubehör – Was ist wichtig und was nicht?

Entscheidend für ein gelungenes Grillergebnis ist nicht nur das Grillgut selbst, sondern auch das richtige Zubehör. Damit die Zubereitung gelingt, braucht man sowohl einen hochwertigen Grill, als auch gutes Grillzubehör. Die Kohle für den Holzkohlegrill, die Gasflasche für den Gasgrill, Grillanzünder und Grillzange sind unentbehrliche Bestandteile, während anderes Zubehör wie Steakwender, Anzündkamine, Schürzen oder Beistelltische nützliche Hilfsmittel sind.

Qualitätsmerkmale von Grillzubehör

Gutes Grillzubehör macht das Leben des Grillers leichter. Es vereinfacht das sichere Anzünden des Grills, hilft bei nötigen Handgriffen sowie beim Säubern und Pflegen des Grills, so dass er wieder in neuem Glanz erstrahlt. Bei Grillgeräten und beim Grillgut achtet jeder auf Qualität. Dies sollte man auch beim Grillzubehör tun. Hochwertige Materialien, präzise Verarbeitung, Hitzebeständigkeit und solide Haltbarkeit sind entscheidende Qualitätsmerkmale.

Gut vorbereitet grillen

Bevor man mit dem Grillen beginnt, sollte man sich vergewissern, ob alles erforderliche Zubehör bereit liegt. Eine gute Idee ist es, das Grillzubehör auf einem kleinen Beistelltisch neben dem Grill griffbereit zu halten. So erspart man sich während des Grillens den Weg in die Küche. Welches Grillzubehör ist nun für erfolgreiches Grillen unerlässlich? Zunächst gilt es, an die Eigensicherung zu denken. Verbrannte Finger und Fettspritzer auf der Kleidung müssen nicht sein. Grillhandschuhe schützen die Hände, und die Grillschürze sorgt dafür, dass die Kleidung sauber bleibt.

In jedem Fall ist die Grillzange erforderlich, um das Fleisch zu wenden. Hilfreich für das Gelingen des Grillguts ist es, wenn man die Temperatur kontrollieren kann und so genau weiß, wann man das Fleisch oder Gemüse auflegen muss und wann es gar ist. Hierbei leistet ein Bratenthermometer gute Dienste. Beim Grillanzünden werden häufig unnötige Risiken eingegangen. Eine sichere Variante ist ein Anzündkamin aus Edelstahl. Empfehlenswert ist geeignetes Grillbesteck. Sofort griffbereit hat man das komplette Grillbesteck-Set zum Beispiel in einem praktischen Grillbesteck-Halter.

Weiteres Grillzubehör

Wer neben Fleisch und Geflügel auch Beilagen wie Gemüse und Kartoffeln grillen möchte, wickelt diese meist in Alufolie ein. Echte Grillprofis, die sich an schwierigere Rezepte wagen, benötigen noch einige spezielle Zubehörteile für die Zubereitung, zum Beispiel einen Grillkorb für empfindliches Grillgut, eine Injektionsspritze zum Würzen von Fleischteilen von innen oder einen Naturborstenpinsel zum Auftragen von Öl, Marinade und Flüssigwürze.

Wolfbarsch vom Grill

proplante.de, das Informationszentrum für die Landwirtschaft, hat am Sonntag, 30.08., einen tollen Artikel über den Wolfsbarsch herausgebracht – ein Fisch, der sich wie so viele andere gut zum Grillen eignet. Auf der Seite findet man u.a. ein pikantes Rezept für gegrillten Wolfbarsch:

  • Zwei küchenfertig ausgenommene, ganze Fische werden gründlich abgespült, abgetupft und mit Salz und Pfeffer gewürzt.
  • In die Marinade kommen zwei entkernte rote Chilischoten und zwei geschälte Knoblauchzehen, beides gehackt. Außerdem kommen zwei Esslöffel Öl und etwas abgeriebene Limettenschale hinzu.
  • Mit der durchgezogenen Paste reibt man nun die beiden ganzen Fische von innen und außen ein. Hinterher müssen sie zwei bis drei Stunden im Kühlschrank ruhen.
  • Um den Fisch schließlich zu grillen, gibt es verschiedene Methoden: entweder man benutzt ein Grillgitter für Fisch, oder man schlägt den Wolfbarsch in Alufolie oder Bananenblätter ein und lässt ihn dann bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten garen.

Dominic Jeske gibt Tipps zum Grillen von Fisch

Der Gourmetkoch Dominic Jekse aus dem La Société in Köln empfiehlt in der Onlineausgabe der Welt das Grillen von Fisch und verrät einige Tricks für die gelungene Zubereitung.

Fisch vom Grill muss frisch sein. Frischware ist fest und zerfällt nicht beim Grillen.

Das ist wohl der entscheidendste Hinweis. Darüber hinaus gibt der Küchenchef weitere Tipps für das Grillen eher weicher Fische wie Kabeljau, Heilbutt oder Rotbarbe, die man besser in Alufolie verpackt,  sowie festerer Arten wie Dorade oder Loup de Mer, die man am Stück auf dem Grillrost oder mit Hilfe eines Fischgitters zubereiten kann.

Thunfisch oder Schwertfisch sollte man als Steaks über Holzkohle grillen. Denn diese haben ein geeignete Konsistenz und nehmen dann das entsprechende Raucharoma an. Getränketechnich passen Weißweine, leichte Rotweine und natürlich auch Bier. Besonders angesagt sei derzeit Cidre, verrät Jeske.

Mehr Informationen sowie ein Thunfisch-Rezepet finden ich im Artikel Grillen Sie doch mal Fisch – aber richtig von Tina Eichmüller.

Gesund grillen

Grillen ist grundsätzlich eine sehr gesunde Art & Weise Speisen zu zubereiten. Im Gegensatz zum Braten in der Pfanne liegt beispielsweise ein Steak während der gesamten Garzeit nicht Fett, im Gegenteil das Fett tropft auf dem Grillrost ab. Dadurch gelingt die Zubereitung sehr fettarm.

Ernährungsberaterin Gabriele Bermes empfiehlt in der Nordsee Zeitung vom 04.04.09 darauf zu achten, dass das Fett nicht in die Glut oder auf den Gasbrenner tropft und dort verbrennt. Bei einem 1kg Fleisch ensteht dadurch 5,8 bis 8 Mikrogramm krebserregendes Benzpyren. Das entspricht dem Rauch von 600 Zigaretten.

Deshalb empfiehlt es sich das Abtropfen durch Unterlegen einer Alufolie zu vermeiden. Alternativ ermöglichen hochwertige Grillgeräte zusätzlich zum direkten Grillen, bei dem das Grillgut direkt über der Glut liegt, indirektes Grillen. Dabei liegt das Grillgut nicht direkt über der Heizquelle. Abtropfendes Fett kann –  ohne zu Verbrennen – in einer Fettauffangschale gesammelt werden.

Gepökeltes Fleisch gehört nicht auf den Grill. Das im Nitritpökelsalz enthaltene Nitrit verbindet sich unter Hitze-Einwirkung mit dem im Fleisch enthaltenen Eiweiß zu Krebs erregenden Nitrosaminen.

Zum Marinieren des Fleisches sollten Sie Öle verwenden, die den hohen Temperaturen standhalten. Dies sind z.B. Erdnuss- und Olivenöl. Nicht zu empfehlen sind dagegen Sonnenblumen-, Weizenkeim- und Maiskeimöl, aber auch Butter. Die ungesättigten Fettsäuren oxidieren zu gesättigten Fettsäuren. Diese sind in größeren Mengen ebenfalls gesundheitsschädlich.

Um Grillen zu einem rundum gesunden Genuss werden zu lassen, sollten Sie insbesondere Schweine- und Geflügelfleisch durchgaren und bei dem vielen Fleisch nicht vergessen, dass auch Fisch und Gemüse sich sehr gut als Grillgut verwenden lassen.