Heringszeit ist Grillzeit

Jedes Frühjahr suchen riesige Heringsschwärme Förden, Buchten und Flussmündungen auf, um dort zu laichen. Hier sind sie eine leichte Beute für Fischer und Hobbyangler. Wer also das Glück hat in einer Küstennahen Region zu leben, dem sollte es ein Leichtes sein günstig an frische Heringe zu kommen.

Bei der Zubereitung gibt es jedoch ein kleines Problem: Heringe hinterlassen beim Braten oft einen starken Geruch, der sich manchmal noch tagelang in der Küche hält. Dies führt unmittelbar zu Konflikten mit den übrigen Bewohnern des Hauses.

Die Lösung ist einfach: Grill im Garten aufbauen, Heringe drauf und vielleicht noch darauf achten, dass der Dunst nicht bei den Nachbarn ins offene Schlafzimmerfenster zieht.

Heringsrezepte  gibt es bei Chefkoch, besonders hervorzuheben der eingelegte Hering.

Gesund grillen

Grillen ist grundsätzlich eine sehr gesunde Art & Weise Speisen zu zubereiten. Im Gegensatz zum Braten in der Pfanne liegt beispielsweise ein Steak während der gesamten Garzeit nicht Fett, im Gegenteil das Fett tropft auf dem Grillrost ab. Dadurch gelingt die Zubereitung sehr fettarm.

Ernährungsberaterin Gabriele Bermes empfiehlt in der Nordsee Zeitung vom 04.04.09 darauf zu achten, dass das Fett nicht in die Glut oder auf den Gasbrenner tropft und dort verbrennt. Bei einem 1kg Fleisch ensteht dadurch 5,8 bis 8 Mikrogramm krebserregendes Benzpyren. Das entspricht dem Rauch von 600 Zigaretten.

Deshalb empfiehlt es sich das Abtropfen durch Unterlegen einer Alufolie zu vermeiden. Alternativ ermöglichen hochwertige Grillgeräte zusätzlich zum direkten Grillen, bei dem das Grillgut direkt über der Glut liegt, indirektes Grillen. Dabei liegt das Grillgut nicht direkt über der Heizquelle. Abtropfendes Fett kann –  ohne zu Verbrennen – in einer Fettauffangschale gesammelt werden.

Gepökeltes Fleisch gehört nicht auf den Grill. Das im Nitritpökelsalz enthaltene Nitrit verbindet sich unter Hitze-Einwirkung mit dem im Fleisch enthaltenen Eiweiß zu Krebs erregenden Nitrosaminen.

Zum Marinieren des Fleisches sollten Sie Öle verwenden, die den hohen Temperaturen standhalten. Dies sind z.B. Erdnuss- und Olivenöl. Nicht zu empfehlen sind dagegen Sonnenblumen-, Weizenkeim- und Maiskeimöl, aber auch Butter. Die ungesättigten Fettsäuren oxidieren zu gesättigten Fettsäuren. Diese sind in größeren Mengen ebenfalls gesundheitsschädlich.

Um Grillen zu einem rundum gesunden Genuss werden zu lassen, sollten Sie insbesondere Schweine- und Geflügelfleisch durchgaren und bei dem vielen Fleisch nicht vergessen, dass auch Fisch und Gemüse sich sehr gut als Grillgut verwenden lassen.

Grillfrust in Berlin

Sylvia Vogt vom Tagesspiegel äußerte sich jüngst sehr abfällig über die Lust der Berliner am Grillen und bezeichnet diese in Ihrem Artikel sogar als Grill-Wahn. Man kann natürlich verstehen, dass ein verqualmter Park , Heerscharen von Leuten mit Stapelstühlen und entsprechende Hinterlassenschaften in Form von Müll nicht gerade auf Gegenliebe stoßen, aber was ist denn bitte am Grillen in öffentlichen Parks grundsätzlich so verkehrt?

Die Kommentare der Leserschaft sind dementsprechend ambivalent und einer bringt es auf den Punkt. Nicht jeder hat einen Garten zum Grillen. Insofern unser Apell an Befürworter und Gegner des Grillens:  einigt euch und nehmt etwas Rücksicht aufeinander, dann ist jedem gedient. Und man sollte sich auch immer die Frage stellen, ob es nicht sinnvoll ist, halb so oft zu grillen, aber dafür doppelt so gut.

Interessantes Blog zum Thema Weizenbier

Frisch gestartet ist mit unserem Grill Blog auch eine passende Seite, die sich intensiv mit dem Thema Weizenbier beschäftigt. Denn längst ist das Weizen- oder Weißbier nicht mehr nur eine rein bayerische Angelegenheit. In ganz Deutschland und auch international erfreut sich diese Alternative zum klassischen Pils großer Beliebtheit.

Und gerade zum Grillen taugt der halbe Liter Weizen besonders. Bis die Grillkohle richtig durchgeglüht ist, kann man mit einem süffigen Weißbier ganz gut über die Runden kommen. Mehr Tipps und News gibt es auf dem Weizenblog. Übrigens ist am 23. April der Tag des deutschen Bieres – ein guter Anlass zum offiziellen Angrillen, falls nicht schon an Ostern geschehen.

Grillen und Wein

Dass Grillen nicht immer mit Bier und Würstchen von der Tankstelle verbunden ist, sollte den meisten Leuten klar sein. Mit hochwertigem Fleisch vom Schlachter, frischem Fisch, raffinierten Marinaden und qualitativem Grillgerät lassen sich kulinarisch hochwertige Gerichte zaubern.

Doch nur mit der passenden Getränkeauswahl wird das Barbecue zu einem Erlebnis, das bei den Gästen in Erinnerung bleibt. Das Deutsche Weininstitut, eine Gemeinschaft der deutschen Weinindustrie, informiert unter deutscheweine.de über die passende Weinauswahl zum Grillabend. Ob Grauburgunder, Riesling oder Rivaner – hier finden Sie die passenden Weinempfehlung zu ihrem perfekten Barbecue.

Sicheres Grillen mit Kindern

Ein warmer Frühlingsabend, Freunde und Nachbarn treffen sich zum Grillen. Wer will schon gern seine Gäste lange warten lassen und so geht der Griff schnell zu Brennspiritus und ähnlichen Brandbeschleunigern. Die Folgen sind jährlich rund 4000 Grillunfälle. Besonders wenn Kinder anwesend sind, sollte man besondere Vorsicht beim Grillabend walten lassen, da Kinder die Gefahren eines offenen Feuers noch schlechter einschätzen können.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder e. V.“ warnt deshalb intensiv und informiert über sicheres Grillen mit Kindern. Hier einige Punkte, die es zu beachten gilt:

  • Hochwertige Grillgeräte verwenden und diese kippsicher im Windschatten aufstellen.
  • Sichere Entfernung zu anderen brennbaren Materialien wählen.
  • Auf keinen Fall Spiritus verwenden, sondern Papier, Holz oder spezielle Festanzünder.
  • Streichhölzer, Feuerzeuge und Grillanzünder für Kinder unerreichbar aufbewahren.
  • Das Feuer und die Glut nach dem Grillen löschen und nie unbeaufsichtigt lassen.
  • Einen Kübel Wasser und eine Wolldecke (keine Kunstfaser) als Löschhilfe bereit stellen. Brennendes Fett darf nicht mit Wasser gelöscht werden.
  • Grillschalen verwenden, um abtropfendes Fett aufzufangen, bevor es sich entzünden kann.
  • Kinder über die Gefahren beim Grillen aufklären.
  • Kindern sollte es nicht erlaubt werden, sich allein in unmittelbarer Nähe zum Grill aufzuhalten. Am besten eine Spielecke für Kinder in ausreichender Entfernung vorsehen.

Paulinchen –  die Initiative für brandverletzte Kinder e.V. – hat bereits vor einigen Jahren eine Kampagne zum Thema „Grillen ohne Brandbeschleuniger“ gestartet und wirbt unter anderem dafür, Brennspiritus in Ladengeschäften nicht direkt neben der Grillkohle auszustellen.