Grill Royal

Am 11. Juli ist in der Online-Ausgabe der Welt ein interessanter Artikel von Stephan Landwehr, Besitzer des Berliner Restaurants Grill Royal, erschienen. Stephan Landwehr war in jungen Jahren Vegetarier, hat jedoch nach einer Weile festgestellt: „Ohne Fleisch schmeckt das Gemüse nicht“. Heute ist er Besitzer eines Grillrestaurants, das sowohl für seine prominenten Gäste als auch für saftige Steaks vom Charolais-Rind bekannt ist.

Letztere werden am Eingang des Restaurants in einem schauverglasten Lebensmittelkühlschrein luftgetrocknet, was ihnen einen besonderen Geschmack verleiht. Im Restaurant steht die Qualität der Speisen im Vordergrund – was sich anscheinend auch an den Preisen bemerkbar macht – aber es geht Stephan Landwehr auch darum, Menschen zusammen zu bringen und sie einen glücklichen Moment verbringen zu lassen, denn wie er sagt: die Liebe zu gutem Essen verbindet.

Fleisch ist mein Gemüse

Traditionell steht die Frau am Herd und der Mann ist der Brotverdiener der Familie. Weshalb gibt es dann so viele bekannte Star-Köche und Grill-Könige, aber fast keine Meister-Köchinnen oder Grill-Königinnen?

In einem Interview des NDR vom 12.07. hat Star-Koch Tim Mälzer seine Theorie dazu erklärt. Zur Berufung eines Starkoches gehöre nicht nur die Gabe zum Kochen, sondern auch zur Selbstdarstellung, und diese Eigenschaft sei typisch männlich. Er nennt es das Pfauensyndrom: wie ein Pfau, der ein Rad schlägt, beeindrucken viele Starköche und Grillmeister nicht nur mit ihrem Können, sondern auch mit viel Gehabe.

So lässt sich vielleicht auch erklären, weshalb Grillen v.a. ein Männerhobby ist. Beim Grillen kann der Meister direkt bei der Arbeit beobachtet und gelobt werden, und zwar nicht nur für seine Leistungen, sondern auch für seinen Grill. Tim Mälzer gibt zu, dass selbst moderne und emanzipierte Männer manchmal gern den Macho raushängen lassen und dabei helfen Gerätschaften wie Bohrer, dicke Stereoanlagen und Grille ganz gut. Daher kümmern sich Männer lieber um das Fleisch und überlassen den Frauen die Salate und das Gemüse. Etwas klischeehaft diese Theorie, aber vielleicht steckt etwas Wahrheit drin, sie stammt schließlich von einem Fernsehkoch.

Licence to Grill

robert rainfordWer den Sender DMAX empfängt, konnte heute um 14:30 Uhr den Grill-Guru Robert Rainford in seiner Sendung Licence to Grill bewundern. Wie in den meisten Kochsendungen lädt Robert Rainford Gäste ein, um ihnen seine Rezepte und Grilltricks vorzuführen.

Das Besondere an der Serie ist ihr Konzept. Zu jeder Einladung denkt sich Rainford einen Anlass aus, dem er seine Rezepte und manchmal auch seinen persönlichen Look anpasst. So hat er in einer der ersten Sendungen seine Gäste zu einem italienischen Themenabend mitsamt italienischer Küche, Marlon-Brando-Verkleidung und dem Paten als krönenden Videoabend eingeladen.

Die Sendung wird auf Food Network Canada und auf dem Asian Food Channel ausgestrahlt und kann außerdem auf MoboVivo runtergeladen werden.  Auf DMAX läuft die nächste halbstündige Episode am 19. Juli, wieder um 14:30 Uhr.