Pina Colada vom Grill

Hobbykoch Peter Wagner hat mal wieder einen interessanten Artikel über das Grillen im SPIEGEL veröffentlicht.

Nach einem Rost-Rückblick auf 25.000 Jahre Garen über der Glut, in dem er auf die Grilltradition der Neandertaler, Azteken und biblischer Gestalten wie König Salomon eingeht, präsentiert Wagner ein Rezept für ein Dessert: Pina Colada vom Grill.

Damit beweist der Hobbykoch „die Behauptung eines großen amerikanischen Grillgeräteherstellers, man könne auf einem ordentlich ausgestatteten Gasgrill komplette Menüs ohne jegliche zusätzliche Feuerstelle zubereiten“.

Auberginensalat mit Tomatenjoghurt

Dieses Rezept aus einer alten Brigitte-Zeitschrift ist sehr empfehlenswert, der Auberginensalat mit Tomatenjoghurt schmeckt gut und ist sogar relativ kalorienarm.

Zutaten für 6 Portionen: 3 kleine Auberginen à 250g, Salz 5 EL Olivenöl, 1 Bund Möhren, 100g Reisnudeln, ein halber Römersalat, 1 Zitrone

Für den Tomatenoghurt: 300g Tomaten, Salz, weißer Pfeffer, ein halber TL gemahlener Kreuzkümmel, 1 EL Olivenöl, 2 Becher  Vollmilch-Joghurt à 150g

Die Tomaten abspülen, fein würfeln und mit Salz, Pfeffer, Kumin, Öl und Joghurt verrühren und kalt stellen. Die Auberginen putzen, in Würfel schneiden, salzen und 10 Min. stehen lassen. Anschließend in einem Durchschlag unter fließend kaltem Wasser abspülen, abtropfen lassen und in einem Küchentuch ausdrücken. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Auberginenwürfel hinein geben und etwa fünf Minuten braten. Dabei die Pfanne rütteln, damit die Würfel gleichmäßig braten. Die Möhren schälen und in feine Scheiben schneiden. Die Reisnudeln in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung kochen. Möhren in den letzten 2 Min. mitkochen. Nudeln und Möhren abgießen, abtropfen lassen und mit den Auberginen mischen. Römersalat abspülen, in grobe Stücke zerpflücken und unter die Salatzutaten mischen. Mit Zitronensaft beträufeln und mit dem Tomaten-Joghurt servieren.

Der ganze Norden grillt mit N-JOY

Am 21. August will N-Joy alle Griller des Nordens zusammenbringen. „Ob auf dem Balkon in Hannover, im Garten bei Schwerin, im Hamburger Stadtpark oder an der Kieler Förde – Hauptsache ihr brutzelt“, damit es im ganzen Norden nach Grillkohle duftet. N-Joy wird live von verschiedenen Orten berichten. In Hannover werden schon viele erwartet. Vielleicht werden sogar einige Hotels in Hannover ausgebucht sein. Wird bestimmt ein tolles Fest werden.

Anmelden kann man sich auf der N-Joy Homepage.

Grillvergnügen im City Garden

Wer keinen eigenen Garten hat, der kann in Wien Grillabende im Grünen nicht nur in öffentlichen Parks veranstalten, sondern auch im The Imperial Riding School Vienna, A Renaissance Hotel. Gäste können zwischen dem  „City Garden BBQ Classic“ mit Schweineschopfsteak, Spare-Ribs und Rostbratwürstel am Spieß (19 Euro) und dem „City Garden BBQ Extended “ mit Lammkotelett, Hühnerbrust und Rib-Eye-Steak (24 Euro) wählen. Je nach Wunsch kann man diese Gerichte von geschulten Grillprofis zubereiten lassen, oder selbst die eigenen Freunde und Familie begrillen. Für die optimale Ausrüstung aller Grillmeister steht ein Starter-Paket mit Schürze, Grillhandschuh, Zange und Mütze bereit. Das ganze geht noch bis Mitte September 2010, Donnerstag bis Samstag von 17.00 – 23.00 Uhr.
Wer allerdings in Wien ist und sich von der Vielfalt der Wiener Gerichte neben den Grillgerichten verwöhnen lassen will findet ihn den Unterkünften von Wien allerhand Variationen. Die Wiener Küche ist für ihre Eleganz berühmt.

Gefülltes Gemüse

Für Gemüse- und Käseliebhaber: gefülltes Gemüse mit verschiedenen Käsesorten.

Zutaten für 6 Portionen:

4 mittelgroße Kartoffeln, Salz, 75g Gorgonzola-Käse, 1-2 EL Schmand, Pfeffer, 6 Tomaten, 3 EL geröstete Croûtons, 150g Schnittkäse mit Knoblauch oder Brennessel, 1EL gehackte Petersilie, 3 Zucchini, 2-3EL schwarze entsteinte Oliven, einen halben Bund Basilikum, 100g Feta-Schafkäse, Edelsüß-Paprika, 1EL Öl, 1 EL Mandelstifte

Die Kartoffeln waschen und dann in kochendem Salzwasser 15 Min. kochen, kalt abspülen und abkühlen lassen. Von den Kartoffeln einen Deckel abschneiden und die Kartoffeln mit einem Löffel aushöhlen. Das Innere (auch von den Deckeln) mit einer Gabel zerdrücken und mit Gorgonzola, Schmand und Pfeffer verrühren. Von den Tomaten einen Deckel abschneiden. Kerne und Zwischenwände mit einem TL entfernen, auf einem Sieb abtropfen lassen und hacken. Mit Crôutons, Käsewürfeln und Petersilie verrühren. Pfeffern. Zucchini in kochendem Salzwasser 2 Min. vorgaren und kalt abspülen. Von den Zucchini der Länge nach einen Deckel abschneiden und die Zucchini aushöhlen. Das ausgehöhlte Fruchtfleisch und die Oliven hacken. Basilikum in Streifen und Schafkäse in Würfel schneiden. Gehacktes Zucchinifleisch, Oliven, Basilikum und Schafkäse mischen, mit Paprika und Pfeffer würzen und in die Kartoffeln füllen. Die Kartoffel-Gorgonzola-Mischung in die Tomaten, und die Tomaten-Mischung in die Zucchini-Hälften füllen. Kartoffeln und Zucchini in Grill-Schalen setzen. Gemüse mit etwas Öl bestreichen und etwa 10 Min. auf dem Grill garen. Tomaten mit Mandelstiften bestreuen, pfeffern, in die Grillschalen setzen. Gemüse 6-8 Min. weiter garen.

Mini-Rouladen am Spieß

Zutaten für 12 Rouladen: je 3 große dünne Schweine- und Putensteaks à 150g; frisch gemahlener Pfeffer; Salz

Für die Füllung: 100g Doppelrahm-Frischkäse; 3 Knoblauchzehen; 1 Bund Lauchzwiebeln; 3 Sardellenfilets; 1 EL körniger Senf; 1EL frische Majoranblättchen; 1El Öl

Die Fleischscheiben mit Klarsichtfolie bedecken und mit der flachen Seite eines großen Messers möglichst dünn auseinader drücken, und sie hinterher pfeffern und salzen.

Für die Füllung: Frischkäse, zerdrückten Knoblauch, und zwei fein gehackte Lauchzwiebeln verrühren. Käsemasse halbieren. Eine Portion mit feingehackten Sardellenfilets, die zweite mit Senf und Majoranblättchen verrühren. Die Sardellenpaste auf die Putenscheiben, die Senfpaste auf die Schweinefleischscheiben streichen. Restliche Lauchzwiebeln in 4 cm lange Stücke schneiden, quer auf die Fleischscheiben legen und aufrollen. Die Rouladen quer halbieren und auf lange Metallspieße stecken. Dabei die Rouladen-Enden fest aneinander drücken, damit sie beim Grillen nicht auseinander fallen. Mini-Rouladen mit Öl bestreichen und von jeder Seite etwa fünf Minuten grillen.

Gegrillte Lachsstreifen

Lachsstreifen mit Grapefruit-Marinade dürften nicht nur Fischfans gefallen. Zutaten für 6 Portionen:

700g Lachsfilet mit Haut;

Grapefruit-Marinade: 1 Grapefruit, 2 EL Champagner- oder Weißwein-Essig, einen halben TL Salz, 1TL Fenchelsamen, 4-5 EL Olivenöl; 1 TL Öl

Das Fischfilet abspülen, trockentupfen und in sechs Streifen schneiden. Mit 2 EL Grapefruit-Saft beträufeln und 10 Min. stehen lassen.

Für die Grapefruit-Marinade: Restlichen Grapefruit-Saft, Essig, Salz und zerstoßene Fenchelsamen verrühren. Olivenöl mit einer Gabel unterschlagen. Die Lachsstreifen trocken tupfen und dann mit Öl bestreichen. Den Fisch zuerst mit der Fleischseite nach unten auf den heißen Grill legen und eine Minute lang grillen. Lachsstreifen wenden (Haut nach unten, damit der Fisch nicht zerfällt). Etwa 5 Min. grillen, bis der Fisch nicht mehr glasig ist. Lachsstreifen vor dem Servieren mit je einem EL Grapefruit-Marinade beträufeln.

Der Smoker

Wie eine Lokomotive sieht er aus und ist deswegen ein echter Hingucker auf jeder Grillparty.  Er dient jedoch nicht zum Grillen, sondern für’s Barbecue. Denn, dass Grillen und Barbecue nicht ein und dasselbe sind, wissen echte Grillfans. „Wo Barbecue anfängt und Grillen beginnt, lässt sich nüchtern in Zahlen fassen: rund 250 Grad ist Grillen, rund 90 bis 160 Grad ist BBQ“, so erklärt es Henry Lübberstedt von stern.de. Da Barbecue bei niedrigeren Temperaturen statt findet, dauert es auch länger: größere Fleischstücke müssen um die drei Stunden garen, ein ganzer Truthahn bis zu acht Stunden. Für „eilige Zeitgenossen“ sei Barbecue daher nichts. Dafür bleibe das Fleisch durch die schonende Zubereitung saftig und zart. Außerdem kann man durch das Auswählen verschiedener Holzsorten das Aroma des Fleisches ganz nach eigenem Geschmack bestimmen und variieren. Holz von Obstbäumen wie Wildkirsche ist sehr beliebt, oder auch Walnussholz für Wildfleisch.

Kontroverse Fertig-Marinaden

Weg mit der Kräuterpampe! findet Journalist und Gastronomiekritiker Wolfram Siebeck. Ihn alarmiert der Anblick der in Öl schwimmenden und dick mit Aromaten bestreuten Stücke. „Haben wirklich alle Menschen den gleichen Geschmack? Wollen sie tatsächlich genau die gleiche Kräuterpampe auf dem Lammkotelett haben wie der Nachbar?“ Manche wollen sich anscheinend nicht dem Geschmacksdiktat der Fleischindustrie unterwerfen und sehen Grillen als eine KochKunst an, die nicht durch Bequemlichkeit ihre Kreativität einbüßen sollte. Trotzdem ist wohl nichts dagegen einzuwenden, mal auf fertig mariniertes Fleisch zurück zu greifen, ob aus Bequemlichkeit oder tatsächlichem Genuss des fertigmarinierten Fleisches. Grillen ist schließlich Geschmackssache.

Holz, Gas oder Elektro? Ein Systemvergleich

Hobbykoch Peter Wagner hat sich auf SPIEGEL Online des ewigen Streits zwischen Holz-, Gas- und Elektrogrillern angenommen und knapp und übersichtlich alle Grilltypen über ihre Vor- und Nachteile miteinander verglichen.

Holzkohlegrills bieten Unabhängigkeit von Gasflaschen und Elektroanschluss, sind kostengünstig und ermöglichen verschiedenste Grillmethoden (direkt/indirekt, räuchern). Dafür braucht das Grillen mit Holzkohle eine lange Vor- und auch Nachbereitungszeit, denn der Grill muss hinterher gründlich gereinigt werden. Hier liegen die Vorteile des Gasgrills: leicht zu reinigen, einfaches Zünden und zudem kaum Rauchentwicklung.

Bei Elektrogrills besteht der Vorteil ganz klar in der Möglichkeit, auf dem Balkon oder sogar in der Küche zu grillen, da weder Rauch noch Flammen entstehen.