Deutschland grillt – harmonisch!

Laut einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach vom Mai 2008 grillen 75% der Deutschen gerne. Gleichzeitig gehen die Deutschen rücksichtsvoll miteinander um. Nur 15% geben an, dass Ihre Nachbarn wenig Rücksicht nehmen. Der größte Teil freut sich über eine funktionierende Nachbarschaft und braucht sich nicht über Geruchs- oder Geräuschbelästigung zu kümmern.

Grillen für Feinschmecker

Alles andere als alltäglich sind die Grill-Rezepte aus dem Buch Grillen für Feinschmecker von Eric Treuille.

Die Rezepte aus diesem Buch sind großartig. Wer nicht nur die Standardwurst oder das Nackensteak grillen möchte, findet hier tollen Anregungen für jede Fleisch-, Fisch- und Gemüsesorte. Salate, Dips & Desserts (ebenfalls gegrillt!) fehlen nicht. Diese Buch wurde bereits mehrfach von mir empfohlen und jedes Mal geliebt!

Gesund grillen

Grillen ist grundsätzlich eine sehr gesunde Art & Weise Speisen zu zubereiten. Im Gegensatz zum Braten in der Pfanne liegt beispielsweise ein Steak während der gesamten Garzeit nicht Fett, im Gegenteil das Fett tropft auf dem Grillrost ab. Dadurch gelingt die Zubereitung sehr fettarm.

Ernährungsberaterin Gabriele Bermes empfiehlt in der Nordsee Zeitung vom 04.04.09 darauf zu achten, dass das Fett nicht in die Glut oder auf den Gasbrenner tropft und dort verbrennt. Bei einem 1kg Fleisch ensteht dadurch 5,8 bis 8 Mikrogramm krebserregendes Benzpyren. Das entspricht dem Rauch von 600 Zigaretten.

Deshalb empfiehlt es sich das Abtropfen durch Unterlegen einer Alufolie zu vermeiden. Alternativ ermöglichen hochwertige Grillgeräte zusätzlich zum direkten Grillen, bei dem das Grillgut direkt über der Glut liegt, indirektes Grillen. Dabei liegt das Grillgut nicht direkt über der Heizquelle. Abtropfendes Fett kann –  ohne zu Verbrennen – in einer Fettauffangschale gesammelt werden.

Gepökeltes Fleisch gehört nicht auf den Grill. Das im Nitritpökelsalz enthaltene Nitrit verbindet sich unter Hitze-Einwirkung mit dem im Fleisch enthaltenen Eiweiß zu Krebs erregenden Nitrosaminen.

Zum Marinieren des Fleisches sollten Sie Öle verwenden, die den hohen Temperaturen standhalten. Dies sind z.B. Erdnuss- und Olivenöl. Nicht zu empfehlen sind dagegen Sonnenblumen-, Weizenkeim- und Maiskeimöl, aber auch Butter. Die ungesättigten Fettsäuren oxidieren zu gesättigten Fettsäuren. Diese sind in größeren Mengen ebenfalls gesundheitsschädlich.

Um Grillen zu einem rundum gesunden Genuss werden zu lassen, sollten Sie insbesondere Schweine- und Geflügelfleisch durchgaren und bei dem vielen Fleisch nicht vergessen, dass auch Fisch und Gemüse sich sehr gut als Grillgut verwenden lassen.