Weber Go-Anywhere Gasgrill im Test

Am Wochenende war es endlich soweit: Ich habe den Go-Anywhere Gasgrill von Weber getestet. Die Bedienung ist wirklich einfach und auch bei einer Außentemperatur von 10 °C hat das kleine Geräte dem Grillgut ordentlich eingeheizt. Ein praktischer Grill wenn es mal schnell gehen soll.

Vorab möchte ich mich erst einmal entschuldigen: Die Bildqualität ist wirklich schlecht! Es war dunkel und mein Blitz funktionierte leider nicht richtig 🙁 Aber um die Größenverhältnisse des kleinen Gasgrills zu verdeutlichen, sollte es ausreichen.

Kleiner Gasgrill mit viel Power

Den Aufbau und Funktionsumfang des Go-Anywhere Gas habe ich ja im letzten Blogartikel bereits beschrieben. Das Anfeuern ist wirklich ganz einfach:

  • Gaskartusche anschrauben,
  • Regler-Bedienknopf einschalten,
  • Brenner-Bedienknopf einschalten,
  • Zündknopf ein paar Mal betätigen

und schon powert der kleine Gasgrill los. Jetzt den Deckel auflegen und den Grillraum zehn Minuten aufheizen lassen. Beim Warten wird schnell klar, dass der Go-Anywhere Gas ausreichend Leistung besitzt. Trotz kühler Außentemperaturen wird er ordentlich heiß. Wie heiß genau lässt sich leider nicht sagen, denn über ein Deckelthermometer verfügt er nicht. Es ist also Grillen nach Gefühl angesagt.

foto_goanywhere-grillflaeche

Grillen mit dem Go-Anywhere Gas

Um den Gasgrill ausgiebig zu testen, habe ich mich für Rindersteaks, Nackensteaks und Schaschlik-Spieße entschieden. Die Schweinesteaks habe ich mit Senf und Magic Dust von Ankerkraut kurz mariniert. Los ging es mit den Rindersteaks. Vielleicht war ich etwas zu ungeduldig und habe den Deckel zu häufig geöffnet – aber man sieht, dass der kleine Grill durchaus ein ordentliches Branding schafft. Und wie man auf den Fotos sehen kann, finden locker vier Fleischstücke auf dem Grillrost Platz.

Und auch die recht dicken Nackensteaks und Spieße kann man auf dem Go-Anywhere schön saftig zubereiten, wenn man die Temperatur nach dem ersten Anbraten etwas reduziert. Allgemein lässt sich die Hitze gut regulieren und nach ein paar Grillgängen entwickelt man auch sicher ein Gefühl für die richtige Temperatur. Ich habe den kleinen Grill bei der ersten Nutzung etwas unterschätzt, sodass das Fleisch leider etwas verbrannt ist.

foto_grillfleisch

Grillaroma vom Gasgrill

Als überzeugter Holzkohlegriller war ich auf den Geschmack natürlich besonders gespannt. Fehlt nun tatsächlich das typische Raucharoma oder nicht? Ich persönlich finde schon. Für eine zusätzliche Räucherbox ist es auf dem Grill aber etwas zu eng. Geschmeckt hat es trotzdem und das Fleisch war schön saftig.

Reinigung des Gasgrills

Der porzellanemaillierte Rost war nach dem Grillen ziemlich verschmutzt – eingeölt hatte ich ihn für diesen Test nicht. Mit dem Schwamm musste man schon ordentlich schrubben, um die Rückstände größtenteils zu entfernen. Anschließend wanderte der Grillrost noch in die Spülmaschine. Vorteil: Sogar in unsere kleine Maschine passt er problemlos hinein. Der Grillraum selbst war ebenfalls ordentlich fettig und verschmutzt. Bis auf ein paar Spritzer ist der Brenner aber zum Glück sauber geblieben. Ich habe Deckel und Innenraum gesäubert, fand die Reinigung des Gasgrills aber insgesamt etwas unangenehmer als das Abbürsten und Ausfegen eines Holzkohlegrills.

foto_goanywhere-schwein

Fazit: Weber Go-Anywhere Gas

Der kleine Gasgrill von Weber hat mich mit seiner einfach Bedienung und guten Leistung überzeugt. Wenn es mal schnell gehen soll sowie für den Strand oder Stadtpark finde ich den Go-Anywhere wirklich praktisch. Wenn ich auf der Terrasse jedoch dauerhaft auf Gas umsteigen wollen würde, würde ich mir ein komfortableres, größeres Modell mit Deckelthermometer zulegen. Doch der kleine Gasgrill will ja auch genau das nicht sein, sondern ein mobiles tragbares Gerät! Mit ca. 150,00 € finde ich ihn aber vielleicht etwas zu teuer.

11 Gedanken zu „Weber Go-Anywhere Gasgrill im Test“

  1. Hallo

    Habe auch einen Gasgrill. Lässt sich schön leicht säubern. Der Geschmack ist natürlich nicht mit einem herkömmlichen Kohlegrill zu vergleichen

  2. Hm also vllt. sollte ich doch auch einmal über die Anschaffung eines solchen Gerätes nachdenken. Das wär vielleicht etwas für eine gesündere Ernährung.

  3. Super Testbericht – habe einen Weber Q120 zuhause und bin von der Qualität absolut überzeugt. Was mich allerdings an den Weber Gasgrills mit der kleinen Gaskartusche stört ist, dass die Leistung nach 2 Grillvörgängen spürbar nachlässt – zumindest bei der kleinen Q-Reihe

  4. Ja klar, die Weber Gassgrills sind etwas teurer aber Qualität hat nun mal seinen Preis und wer nicht so viel Geld ausgeben will kann sich ja einen anderen Gasgrill kaufen. Der Testbericht zeigt die positiven Eigenschaften auf und dem kann ich nur zustimmen, da ich das gleiche Modell auch schon beim Camping im Einsatz hatte.

  5. Sehr interessanter Artikel, ich habe mir auch vor einigen Wochen einen Gasgrill von Taino gekauft und bin sehr zufrieden damit.
    Die Qualität ist sehr gut und das Essen ist auch sehr lecker.
    Bis jetzt habe ich aber leider noch keinen Grill von Weber ausprobiert.

  6. Hey,
    ich bin selbst auch Grillfan und besitze den Q1200. Habe aber schon darueber nachgedacht mir den Go Anywhere zuzulegen, da er eben „noch“ mobiler und einfacher zu transportieren ist als mein Jetztiger. Danke für deinen Artikel, klasse!
    LG,
    Tom

  7. Ich glaube, dass das Gasgrillen über kurz oder lang das klassische Grillen mit Holzkohle ablösen wird.
    Es ist einfach bequemer und macht für mich deshalb nur Sinn!

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