Der Kontaktgrill – die gesunde Alternative zum Kohlegrill

© oocoskun – Fotolia.com

Der Kontaktgrill ist eine Variante des Elektrogrills. Dabei wird das Grillgut zwischen zwei Druckplatten gegart und ist in der Regel schneller fertig, als beispielsweise mit dem Holzkohlegrill. Doch neben dem Zeitvorteil gibt es noch weitere Gründe, die für den Kauf eines Kontaktgrills sprechen. Aufgrund fehlender Rauchentwicklung eignet er sich nicht nur zum Grillen auf dem Balkon, sondern sogar zum Indoor-Grillen und ist somit witterungsunabhängig. Ein spontaner Grillabend ist mit dem Kontaktgrill problemlos möglich, da kein Brennmaterial notwendig ist – ein Stromanschluss genügt. Und steht der Holzkohlegrill aufgrund der Gesundheitsgefahr durch Fettbrand immer wieder in der Kritik, stellt der Kontaktgrill eine gesunde Alternative dar und eigenet sich somit auch bestens zum Grillen mit Kindern. Zudem lässt sich die Temperatur problemlos regulieren.

Grillen mit dem Kontaktgrill

Fleich, Fisch und Gemüse lassen sich wunderbar auf dem Kontaktgrill garen. Die Zubereitung erfolgt dabei fettärmer als beispielsweise in der Pfanne, da in Abhängigkeit des Materials der Grillfläche wenig bis gar kein Öl benötigt wird. Doch der Kontaktgrill kann noch mehr: So kann man mit ihm beispielsweise Fladenbrot knusprig erwärmen oder zwischen den Druckplatten ein leckeres Sandwich zaubern.

Die Reinigung des Kontaktgrills

Komfort spielt nicht nur beim Grillen selbst, sondern auch bei der Reinigung eine wichtige Rolle – und auch hier kann der Kontaktgrill punkten. Wichtig ist, dass er vor dem Säubern vollständig abgekühlt ist. Sind die Grillplatten abnehmbar, lassen sie sich ganz komfortabel in der Spülmaschine reinigen. Beschichtete Oberflächen werden mit ein wenig Wasser und Spülmittel wieder sauber. Hartnäckige Rückstände entfernt man am besten mit einer Grillbürste aus Silikon oder Kunststoff, um die Beschichtung nicht zu beschädigen. Eine sanfte Alternative zu scharfen Backofenreinigern ist ein Brei aus Backpulver und Wasser, der nach ein wenig Einwirkzeit ähnlich gute Ergebnisse erzielt.

Den passenden Kontaktgrill finden

Beim Kauf eines Kontaktgrills spielt neben dem Funktionsumfang natürlich auch der Preis eine Rolle. Auf www.kontaktgrill-testberichte.de wurden sechs Modelle unterschiedlicher Preisklassen getestet und geben einen guten Marktüberblick.

3 Gedanken zu „Der Kontaktgrill – die gesunde Alternative zum Kohlegrill“

  1. Sehr interessanter Beitrag, ich sehe den Kontaktgrill vor allem jetzt im Herbst/Winter als super Alternative zu Elektro- und Holzkohlegrill, da er sich auch im Haus sehr einfach verwenden lässt. Und auch die gesündere Zubereitung ist gerade für Leute, die häufiger Gegrilltes essen, ein großer Vorteil. Preislich gesehen bewegen sich die Kontaktgrills auch völlig im Rahmen, schön, dass auch die günstigeren im Test recht gut bewertet wurden.

  2. Zwei Sachen würde ich nicht stehen lassen:

    1) Schneller geht es mit einem Kontaktgrill, als mit einem Holzkohlegrill in den meisten Fällen nicht!

    2) „Wichtig ist, dass er vor dem Säubern vollständig abgekühlt ist.“ Das stimmt definitiv nicht. Die meisten Kontaktgrills haben eine gerillte Oberfläche. Beim Grillen von Fleisch geht viel Fett und Fleischreste auf den Kontaktgrill über. Ist der Kontatkgrill noch warm, ist das Fett flüssig und die Fleischreste kleben an den Grillplatten noch nicht so stark. Sind erstmal die Grillplatten abgekühlt, ist das Fett nicht mehr flüssig und die Fleischreste kleben hartnäckig an den Grillplatten.

    Ich empfehle die Grillplatten, wenn sie noch warm sind, mit Zewa ordentlich abzuwischen und danach kurz mit Wasser abzuspülen.

  3. Für mich gehört ein Elektro-Kontaktgrill in der heutigen Zeit zu einer guten Küchenausstattung einfach mit dazu. Gerade im Winter ist son Ding echt praktisch und man muss somit nicht aufs Gegrillte verzichten. 😉

    Ansonsten kann ich Konstantin nur zustimmen, am besten lässt sich der Kontaktgrill reinigen, wenn die Grillplatten noch ein bisschen warm sind. Wenn man wartet bis alles abgekühlt ist, dann trocknen auch Fett und Fleischreste und verkrusten. Das geht dann zum Teil recht schwer wieder ab. Ich reinige meinen Kontaktgrill deshalb wenn er soweit abgekühlt ist, dass man sich nicht mehr verbrennt – und zwar mit Küchenkrepp und ein bisschen Spühlmittel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.