Tipps für den Bau eines Pizzaofens

grillson-blogger-event-pizza-grill

Dank spezieller Pizzasteine ist knusprige Pizza von Grill mittlerweile keine Seltenheit mehr. Traditionell wird sie aber in einem Pizzaofen gebacken. Diesen kann man für den Garten entweder fertig bei einem Hersteller kaufen oder mit ein wenig Geschick selbst bauen.

Der richtige Standort

Als Standort für den Pizzaofen kann man eigentlich jede Stellfläche im Garten wählen. Nur direkt neben einem Fenster sollte er sich aufgrund der großen Wärmeentwicklung nicht befinden. Wenn man den Pizzaofen vor der Witterung durch einen günstigen Stellplatz schützt, dann bleibt er deutlich länger erhalten. Außerdem sollte der Untergrund möglichst flach und eben sein – das spart eine aufwendige Vorbereitung des Bodens.

Pizzaofen selbst bauen: Bauanleitung

Die Grundlage für einen Pizzaofen ist das Fundament, auf dem er stehen wird. Dieses gießt man aus Beton. Am gewünschten Stellplatz wird der Boden dazu etwa 20 cm tief ausgehoben. Die Fläche sollte etwa 1,4 m x 1 m groß sein und die Aushebung so tief, dass das Erdreich fest ist. Dann verteilt man eine Schicht aus Sand oder Kies und gießt darauf ein Betonfundament mit einer Schicht von etwa 15 cm. Das Fundament muss mindestens einen Tag trocknen und aushärten.

Anschließend wird der Sockel gemauert. Dazu setzt man zwei Reihen Ziegelsteine in U-Form auf das Fundament. Ideal ist Lehmmörtel, da dieser hitzebeständig ist. Nach der zweiten Reihe wird eine Hartfaserpappe zwischen die beiden Seiten des Sockels geklemmt. Sie dient dazu, die innere Wölbung zu mauern. Entlang der Pappe wird nun auf der vollen Länge der beiden Seitenreihen die Wölbung hochgezogen. Erst im Anschluss daran werden die Außenseiten des Sockels gerade gemauert. Sie müssen die gleiche Höhe haben, wie das Gewölbe.

Wenn der Sockel fertig ist, kann man die Backfläche herstellen. Dazu muss vorher der Hohlraum zwischen Seitenwänden und Gewölbe mit Sand aufgefüllt werden. So entsteht eine ebene Ablage, die dann mit einer oder zwei Reihen der Ziegel angelegt wird.

Abschließend muss noch das Backgewölbe gemauert werden. Dieses wird ähnlich wie der Sockel hergestellt, fällt jedoch etwas kleiner aus. Man legt wieder zwei Reihen der Ziegel in U-Form mit dem Lehmmörtel. Danach wird die Pappe erneut gespannt und dann mauert man die Wölbung für den Pizzaofen. Wichtig ist, dass das Backgewölbe gedämmt wird. Hierzu wird die Wölbung mit dem mit Wasser vermischten feuerfesten Lehm verputzt. Diese Dämmschicht ist hitzebeständig und kann später nach dem Austrocknen noch mit Sand und Lehm optimiert werden. Nachdem der Pizzaofen gemauert wurde, muss er gründlich austrocknen und kann danach mit dem Backen der ersten Pizza in Betrieb genommen werden.

Zugegeben, das Ganze klingt ein wenig theoretisch – deshalb gibt es hier zwei weitere Bauanleitungen für einen Pizzaofen, die die einzelnen Bauschritte ausführlich mit Bildern dokumentieren:

Etwas einfacher geht es natürlich, wenn man einen fertig montierten Pizzaofen oder einen Bausatz kauft, hier gibt es die unterschiedlichsten Modelle:

Ein Gedanke zu „Tipps für den Bau eines Pizzaofens“

  1. Servus!

    Vielen Dank für ausführliche Beschreibung und die Links…
    Ich freue mich schon echt auf meine erste selbstgebackene Pizza im Steinofen!!

    LG Fabian

    P.S: Ich habe gestern einen klasse Blog gefunden, der sich nur mit dem „Pizzaofen selber bauen“ beschäftigt. Diese Seite ist vielleicht für diejenigen auch ganz nützlich, welche sich ihren eigenen Ofen für den Garten selbst bauen möchten: http://www.pizzaofen-bauanleitung.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .