Wintergrillen: Tipps zum Grillen bei Schnee und Eis, Teil 2

Auch im Winter 2012/2013 ist das Wintergrillen weiterhin angesagt. Bereits im letzten Jahr haben wir Tipps zum Grillen bei Schnee und Eis gegeben: Immer einen Grill mit Deckel verwenden, einen höheren Brikettverbrauch einplanen oder selbstmariniertes Fleisch und saisonales Gemüse grillen. In diesem Jahr haben wir nun weitere Empfehlungen zusammengestellt:

Aufgrund der Temperaturen dauert das Durchglühen der Kohlen bzw. Briketts im Winter naturgemäß länger – also muss man dafür entsprechend mehr Zeit einplanen. Damit das Anheizen aber nicht unnötig lange dauert, sollte der Grill vorher komplett von Schnee befreit werden. Auch um den Grill herum muss genug Platz freigeschaufelt werden, sodass sich der Grillmeister frei bewegen kann.

Bei der Wahl der Kleidung geht es nicht nur um Wärme sondern auch um Sicherheit. Die Kleidungsstücke, insbesondere die Handschuhe, dürfen nicht aus leicht entflammbaren Materialien bestehen. Wer im Winter einen Anzündkamin verwenden will, sollte hier wegen des Funkenflugs besonders vorsichtig sein.

Aber nicht nur die Zeit zum Anheizen, auch der Garvorgang selbst verlängert sich. Der Einsatz eines Grillthermometers ist im Winter deshalb besonders ratsam. Das Fleisch kann auf den Punkt gegrillt werden, ohne dass der Deckel des Grills ständig angehoben werden muss und so unnötige Wärme verloren geht.

Und wenn es draußen im Schnee zu kalt wird, kann man mit dem Holzkohlegrill ja immernoch in die Garage umziehen? Falsch! Gegrillt wird auch im Winter nur im Freien und nicht unter dem Vordach oder in schlecht belüfteten Räumen.

Und wer dieses Jahr auf der Suche nach einem ganz besonderen Weihnachtsmenü ist, der findet dazu vielleicht in einem Wintergrillkurs eine Anregung. Dort kann man beispielsweise die Weihnachtsgans vom Grill auch gleich einmal ausprobieren.

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