So grillten die Deutschen in 2012

Die Deutschen grillen 2012 am liebsten Bratwurst auf dem Holzkohlegrill, Grillmeister sind ganz klischeehaft meist die Männer. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine von Lidl in Auftrag gegebene Grillstudie, bei der 1553 Männer und Frauen befragt wurden. Der durchschnittliche Grillteller besteht, nicht weiter überraschend, knapp zur Hälfte aus Fleisch – bei den Männern ist es etwas mehr, bei den Frauen etwas weniger. Aber auch Salat, Gemüse und Brot dürfen nicht fehlen.

Bratwurst ist die Nummer 1 auf dem Grill

Knapp 90 % der Befragten legen regelmäßig Bratwürste auf den Grillrost, ein saftiges Steak genießt immerhin fast die Hälfte und auch Spieße und Bauchfleisch sind beliebt. Schweinefleisch ist klar das bevorzugte Grillgut, gefolgt von Geflügel. Gemüse und Rindfleisch werden ebenfalls gern gegrillt. Fisch, Lamm oder Tofu fristen dagegen in Deutschland noch eher ein Schattendasein.

Grillen ist Männersache

80% der befragten Männer grillt am liebsten selbst, würde sich aber auch zwischendurch einmal ablösen lassen. Über die Hälfte der Frauen steht dagegen eher ungern am Grill und lässt lieber grillen. Die Zubereitung der Beilagen ist laut Umfrage Frauensache. Die Grill-Kompetenz selbst machen zwei Drittel der Befragten aber an keinem Geschlecht fest.

Holzkohle ist Top

Durchschnittlich 13 Mal im Jahr wurde 2012 gegrillt und das am liebsten mit Holzkohle. Den zweiten Platz belegt, etwas abgeschlagen, der Elektrogrill. Im Gegensatz zu beispielsweise den USA ist der Gasgrill in Deutschland noch nicht weit verbreitet. Gegrillt wird meist zu Hause oder bei Freunden – öffentliche Grillplätze und Wiesen werden so gut wie nicht genutzt.

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10 Gedanken zu „So grillten die Deutschen in 2012“

  1. Interessant fände ich noch, ob Bratwurst tatsächlich präferiert oder nur am häufigsten gekauft wird.
    Ich z.B. grille auch recht viele Würste, würde aber natürlich viel lieber jeden Tag ein halbes Kobe-Rind auf den Grill legen, kann mir das aber nicht leisten.
    Oder als Wirtschaftswissenschaftler gesprochen: ist die Bratwurst vielleicht ein inferiores Gut, welches bei steigendem Einkommen durch ein superirores Gut (Rindfleisch) substituiert werden würde? 🙂

  2. Also ich lege lieber Fleisch auf den Grill als Würste, wobei ich Würste liebe, die mir aber Abends zu fett sind…

    Ausserdem habe ich einen Gasgrill – Mietwohnung mit Balkon ist mit Holzkohle echt schwierig…

  3. Die Studie überrascht mich jetzt schon sehr. Würstchen kommen bei mir nur ganz selten auf den Grill. Wenn überhaupt nur bei größeren Feiern mit vielen Leuten. Für mich und meine Familie grille ich lieber ein schönes Steak vom Schwein, Rind oder aus der Pute

  4. Hallo! …bin gerade über Google das erste mal her gekommen. Tolles Blog, muss ich sagen. Ich glaube für mich und meinen Freundeskreis ist die Grillstudie eher nicht repräsentativ… Schwein und Würstchen sind bei uns die Sachen, die fast nie auf den Grill kommen. Rindersteaks sind da wesentlich beliebter.

    LG, Christian

  5. Ich sehe das ähnlich wie Sebastian. Der Drang nach einem hochwertigeren Stück Fleisch ist natürlich eher da, als kleine Bratwürste zu essen. Die machen zwar auch satt und gehören zum Grillen dazu, dennoch ist das Genussempfinden bei einem ordentlichen Steak größer. Danke Jessica für den Beitrag und schade, dass Lidl.de nicht mal ein paar wertvolle Inhalte länger online stehen lassen kann. (der Link oben ist defekt).

  6. Holzkohle als Grundmaterial zu verwenden ist für den richtigen Geschmack ein Muss, nur leider schränkt der Gesetzgeber die Möglichkeiten recht stark ein und jemand der einen Balkon hat, kann schlecht oder nur bedingt Holzkohle einsetze. Folglich wird elektrisch bzw. mit Gas gegrillt.

    Gruss Artur Nietsch

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