Praxistest „Räuchern mit Weber“: Endlich geht es los!

Endlich war es so weit – das norddeutsche Wetter zeigte sich eine Woche lang beständig und wir nutzen die Gelegenheit, endlich das Räuchern mit Weber in der Praxis zu testen.

Zunächst ging es daran unseren Weber One-Touch Premium aufzubauen – das erwies sich als unkompliziert. Das Gerät ist wie erwartet schön stabil und hochwertig. Mitgeliefert wurden ebenfalls zwei Holzkohlehälter zum indirekten Grillen, eine Aluschale und, wie sich später herausstellte, ein Behälter zum portionieren der richtigen Kohlemenge.

Nun konnte es losgehen! Die Kohle wurde natürlich mit dem Weber Anzündkamin vorbereitet und glühte schnell und ohne viel Rauchbelästigung durch. Die Federstahl Holzkohlezange ist äußerst praktisch zum Arrangieren der Kohle. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, die keinesfalls auf das Equipment zurückzuführen sind, sondern auf die Tatsache, dass man beim Grillen besser nicht unterbrochen werden sollte, konnte sich der Kugelgrill von seiner besten Seite zeigen.

Das Highlight: Lachsforelle vom Zedernholzbrett

Von unserem ursprünglichen Menü sind wir etwas abgewichen, dennoch haben wir das Räucher-Equipment ausgiebig getestet: Auf die gewässerten Räucherbretter haben wir nur mit Salz und Pfeffer gewürzte Lachsforelle gelegt. Der fertig gegarte Fisch wurde dann noch mit Zitrone beträufelt – fertig! Der Geschmack war wirklich sehr schön rauchig – wie frisch aus dem Räucherofen. Das erste Räucherexperiment war also mehr als gelungen. Bei einem Grill von 47 cm Durchmesser passt allerdings nur ein Brett auf den Grill und links und rechts ist dann nicht mehr allzu viel Platz für weiteres Grillgut.

Die WoodWraps haben wir mit Schweinefleisch gefüllt. Das fertige Grillpaket macht optisch einiges her, geschmacklich kam der Rauchgeschmack allerdings nicht ganz zur Geltung. Vielleicht war das Fleisch selbst zu stark gewürzt oder die Holzblätter lagen zu lange im Wasser – das nächste Mal könnte man den Geschmack vielleicht noch intensivieren, indem man die WoodWraps in Fruchtsaft, Wein, Whiskey oder ähnliches einlegt.

Die Räucherchips werden wir aufgrund fortgeschrittener Stunde noch ein anderes Mal testen und darüber berichten. Aber auch „normales“ Grillgut, wie Nackensteak und Fleischspieße werden mit dem Kugelgrill einfach wunderbar saftig. Als Dessert gab es schließlich die kürzlich vorgestellten Erdbeer-Marshmallow-Spieße von Andreas Rummel – lecker!

Fazit

Räuchern mit Weber ist wirklich wie vom Hersteller versprochen sehr einfach. Wir empfehlen jedem Kugelgrillbesitzer und Fischliebhaber auf jeden Fall, Lachs vom Zedernholzbrett einmal auszuprobieren!

2 Gedanken zu „Praxistest „Räuchern mit Weber“: Endlich geht es los!“

  1. Vielleicht bin ich ja was blind, aber wo ist denn hier der Part mit dem Räuchern? 😉 Nur weil ich was auf ein Brett lege räucher ich ja nicht, ich denke da eher mal an 6h gegarte 3-2-1-Ribs? 😉 Habt ihr die Holzchips schon getestet? Denn das wäre dann wohl eher räuchern! 😉

  2. Hallo Guido,
    natürlich ist das Räuchern auf dem Kugelgrill nicht mit einem Smoker zu vergleichen.
    Aber bei den Planks, WoodWraps und Chips geht es ja gerade darum, dass man schnell und ohne viel Zubehör ein rauchiges Aroma erhält – „Räuchern für Dummies“ also 😉
    Die Chips haben wir noch nicht getestet, werden dann aber natürlich hier darüber berichten!

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