Grillbrandeisen im Test

Das Problem ist bekannt: Bei großen Grillfeiern legt jeder sein Fleisch auf das Rost und am Ende weiß niemand mehr, wem welches eigentlich gehört.  Die Lösung: Ein Grillbrandeisen, mit dem jedes Stück Grillgut mit dem Namen des Besitzers gebrandet werden kann. Wir haben das Grill-Gadget von geburtstagsgeschenke.eu für euch getestet.

Funktion und Lieferumfang

Das Grillbrandeisen kann in zwei Zeilen mit individuellem Text bestückt werden. Dazu werden einfach Buchstaben spiegelverkehrt in die Halterungsschienen geschoben. Bei zweizeiligem Text mit unterschiedlich langen Wörtern ist die Halterung, die ein herausrutschen der Buchstaben verhindern soll, allerdings schwer zu befestigen. Auch bei zu langen Wörtern rutsch sie leicht über den Rand und die Teile fallen wieder heraus. Der Umfang der Buchstaben ist aber groß, sodass wir unser Eisen bequem mit „Grill Blog“ befüllen konnten.

Das Grillbrandeisen kommt mit einer schönen, individuell gravierten Holzbox daher, in der die Buchstaben aufbewahrt werden können. Allerdings lässt sich diese nicht richtig verschließen, sodass die Teile leicht herausfallen können.

Testergebnisse

Damit das Brandeisen heiß wird, legt man es für einige Minuten in die Glut. Bei allen Kugelgrills bedeutet dies leider, dass der Deckel abgenommen werden muss. Sofern sich das Rost nicht wie bei unserem Weber Grill aufklappen lässt, kann man das Eisen dort gar nicht platzieren. Sobald das Grillbrandeisen heiß ist, braucht man es nur noch auf das Fleisch zu drücken – fertig. Hier unsere Ergebnisse:

Der Name ist durchaus erkennbar – um die optimale Dauer für das Andrücken herauszufinden, benötigt man wohl allerdings etwas Übung. Die Buchstaben selbst haben wir dann aber nicht mehr gewechselt – zum einen, weil das Brandeisen natürlich heiß wird, zum anderen aber auch sehr schmutzig.

Fazit

Das Grillbrandeisen funktioniert im Prinzip ganz einfach. Wer aber wirklich jedes Stück Fleisch mit einem anderen Namen versehen will, hat eine ganz schöne Arbeit vor sich – wahrscheinlich ist das Grillgut vorher fertig. Noch ein kleiner Minuspunkt: Vielleicht war es Einbildung, aber das Fleisch schien etwas den Geschmack des verbrannten Eisens angenommen zu haben. Alles in allem ist das Grillbrandeisen ein witziges Mitbringels für den Grillmeister, für den häufigen und ursprünglich vorgesehenen Gebrauch scheint es aber eher ungeeignet zu sein.

4 Gedanken zu „Grillbrandeisen im Test“

  1. hm,

    ihr habt also die gleichen Erfahrungen gemacht. Schade. Es ist wirklich nur für den Grillmeister selbst gut geeignet. Dann kann er sein Stück Fleisch Markieren und braucht sich keine Gedanken darüber zu machen das es später schon weg ist. Woran ich gar nicht gedacht habe waren eure Hinweise zum Thema Kugelgrill… Kohle muss erreichbar sein und der Deckel lässt sich nicht Verschliessen. Danke!

  2. Solche Brandeisen sind meiner Meinung nach, einfach nur eine netter Spielerei – nichts anderes. Wenn ich auf einer Grillparty bin, ist es mir keineswegs wichtig, genau mein gekauftes Fleisch zu essen… Die Hauptsache ist doch, dass jeder was mitbringt und genug für alle da ist. Zumal das Ergebnis nicht sonderlich lecker aussieht.

  3. Nette Idee, so kann auch beim Spanferkelgrillen schon jeder vorab festlegen, von welchem Teil der Sau er gerne essen würde…und es ist ein witziger Zeitvertreib für die anwesenden Partygäste.
    Muss ich mal testen!

    Grüße,
    Timo

  4. Moin moin,
    ja so macht das Grillen sicherlich ne Menge Spaß, aber wie du schon sagst, bei mehreren Namen wird es wohl lange dauern, oder man hat eben mehrere Brandeisen. So oder so eine tolle Sache. 😀
    Viele Grüße
    Dustin

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