Der Unterschied zwischen Trichtergrill und Säulengrill

Trichtergrill und Säulengrill – wo liegt da eigentlich der Unterschied? Generell kann man sagen: Jeder Trichtergrill ist ein Säulengrill. Denn beide besitzen eine Standsäule, welche die für diesen Grilltyp so besondere Funktionsweise ermöglicht – den Kaminzugeffekt. Wie ein Kamin verfügt die Säule am unteren Ende über Lüftungsschlitze, die geöffnet und geschlossen werden können. Die unten eingezogene Luft wird nach oben transportiert, die Luftzufuhr kann über einen Regler reguliert werden. Komplett geöffnete Lüftungsschlitze sorgen beispielsweise dafür, dass die Kohle schnell und gleichmäßig durchglüht. Geht es ans Grillen, können die Luftschlitze weiter geschlossen und so die Temperatur am Grillrost kontrolliert werden.

Aber: Nicht jeder Säulengrill ist auch ein Trichtergrill. Säulengrills können auch runde oder eckige Grillschalen haben. Die Trichterform dagegen hat den Vorteil, dass nicht so viel Kohle benötigt wird, die Grillfläche selbst dennoch meist sehr groß ist. Ein typischer Hersteller von Trichtergrills ist Thüros. Säulen- und Trichtergrills haben eine bequeme Arbeitshöhe und sind meist sehr stabil. In der Regel verfügen sie über einen Asche-Auffangbehälter, der die Reinigung des Grills erleichtert. Ein Säulen- bzw. Trichtergrill hat also durchaus seine Vorteile, verfügt aber beispielsweise nicht über einen Deckel.

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