Plank Grilling: Grillen auf Holzbrettern

von Jessica am 7. Januar 2012

Plank Grilling ist die Grillmethode der Ureinwohner Amerikas. Dabei wird das Grillgut auf einem Holzbrett gegrillt und erhält so einen besonderen Geschmack. Besonders gut geeignet ist Fisch, wie etwa Lachs.

Wie beim Grillen über Echtholz, darf natürlich längst nicht jedes Holz zum Plank Grilling verwendet werden. In den USA gibt es eine Reihe von speziell dafür hergestellten Brettern, in Deutschland muss man sich meist mit selbst hergestellten Planks begnügen. Wichtig ist: das Holz darf auf keinen Fall vorbehandelt oder harzhaltig sein. Gut geeinget sind harte Obsthölzer wie Kirsche, Erle oder Apfel, aber auch Ahorn und Zedernholz. Die Bretter sollten etwa fingerdick sein.

Plank Grilling: so einfach geht’s

Die Bretter vor der Benutzung mindestens sechs Stunden, am besten über Nacht, in Wasser einweichen, damit sie auf dem Grill nicht anbrennen. Wein, Fruchtsaft oder Whiskey im Wasser verleihen den Speisen später ein ganz spezielles Aroma. Bevor die Planks auf den Grill kommen, die Oberseite mit Öl einreiben und im vorgeheizten Grill etwas erwärmen. Plank Grilling gehört zu den indirekten Grillmethoden, man benötigt also einen Grill mit Deckel und unter dem Grillgut darf sich keine Holzkohle befinden. Jetzt den Fisch auf die Bretter legen, Deckel schließen und nach zehn Minuten nachschauen, wie weit der Fisch gegart ist.

Tipp: Zur Sicherheit immer etwas Wasser neben dem Grill stehen haben, falls das Holz Feuer fängt.

Plank Grilling erfordert etwas Übung, wenn man es beherrscht, ist es aber sicher ein besonderes Geschmackserlebnis mit dem man seine Gäste beim nächsten Grillen überraschen kann.

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