Grillrost richtig reinigen – aber wie?

von Jessica

Nach dem Grillen ist vor dem Grillen. Doch Putzen ist in nie beliebt – auch beim Grillen nicht. Wer von vorneherein vermeiden will, dass zu viel vom Grillgut am Grillrost kleben bleibt, der kann ihn ein wenig mit Öl einfetten. Da sich das Anbrennen dennoch nicht ganz vermeiden lässt, hier einige Tipps mit denen die Reinigung des Grillrostes erleichtert wird:

Am besten den Rost mit einer speziellen Grillbürste reinigen, so lange er noch etwas warm ist. Dies kann allerdings ungemütliche Stimmung verbreiten und dazu führen, dass die Gäste vorzeitig aufbrechen. Die Reinigung erleichtern kann auch ein altes Hausmittel: 200 ml Apfelessig mit 2 EL Zucker mischen und auf den Rost auftragen, anschließend soll sich der Schmutz leicht mit einem Tuch entfernen lassen.

Wer die Reinigung auf den nächsten Tag verschieben will, der kann den Grillrost über Nacht im Gras liegen lassen. Die Feuchtigkeit löst den Schmutz, eventuell helfen auch ein paar Insekten dabei. Wen das stört, der kann den Rost in Zeitungspapier einschlagen, nass machen und dann ebenfalls über Nacht liegen lassen. Wer es etwas unkonventioneller mag, reibt den Grillrost nach dem Grillen wahlweise mit Zahnpasta oder Kaffeesatz ein, das soll auch helfen. Wenn gar nichts mehr hilft, gibt es natürlich auch spezielle chemische Grillreiniger.

Grundsätzlich gilt: womit auch immer der Schmutz vom Grillrost entfernt wird, anschließend sollte der Rost noch einmal abgewaschen werden. Vielleicht hat man ja auch Glück und der Grillrost passt direkt in die Spülmaschine. Andererseits soll es ja auch Griller geben, die behaupten, dass das Grillgut erst durch die Reste am Rost vom letzten Grillabend den richtigen Geschmack bekommt.

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Welcher Grilltyp bist du?

von Jessica

Die Grillsaison naht und eventuell plant der ein oder andere, sich einen neuen Grill oder neues Grillzubehör zuzulegen. Dabei sollte man die eigenen Anforderungen und Vorlieben beim Grillen berücksichtigen. Joachim Weber, Geschäftsführer des Online-Shops Grillfürst, stellt drei Grilltypen vor und gibt Tipps für den jeweils passenden Grill.

Der Gourmet-Griller

Der Gourmet-Griller ist mit einem Gasgrill am besten bedient. Für ihn zählt das Grillergebnis, das Grillen selbst sollte möglichst sauber und unkompliziert sein. Ein Geheimtipp unter den Gourmet-Grillern ist der Pelletgrill, der die Vorteile von Gas- und Holzkohlegrill vereint.

Der Natur-Griller

Für den Natur-Griller steht das Grillerlebnis im Vordergrund, deshalb liebt er den klassischen Holzkohlegrill. Zum gemütlichen Grillen im Garten oder Park gehören Glut, Hitze und der einzigartig rauchige Geschmack des Holzkohlegrills einfach dazu.

Der Spaß-Griller

Ein geselliger Grillabend mit Freunden und einem kühlen Bier ist für den Spaß-Griller das Wichtigste. Egal ob Holzkohle-, Gas- oder Eletrogrill – er ist hier nicht festgelegt. Das Grillgut sollte möglichst unkompliziert sein, um viel Zeit mit den Gästen und wenig Zeit am Grill verbringen zu können.

Wer sich nun in keinem der drei Grilltypen so richtig wiederfindet oder es noch genauer wissen will, der sollte am besten einmal den Test „Welcher Grilltyp bis du?“ vom Grillsportverein durchführen.

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Weber: von der Schiffsboje zum Kugelgrill

von Jessica

Keine Gasgrills, keine Elektrogrills, keine Kugelgrills – wie hat man eigentlich in den 50er Jahren gegrillt? Die Grills waren in der Regel aus Ziegelsteinen gemauert, also fest installiert. Bei Regen waren sie nicht einsatzfähig, bei Wind flog die Asche auf das Fleisch. Flammenschlag ließ das Grillgut verbrennen, das Ergebnis war ungleichmäßig gegartes Fleisch.

Einen Grill-Fan störten diese Umstände besonders, George Stephen. Doch statt sich zu ärgern, suchte er nach einer Lösung – und fand sie 1952 während einer Segeltour: Beim Anblick einer Boje wurde die Idee für den Kugelgrill geboren. Stephen teilte die Metallboje in zwei Hälften, der obere Teil fungierte als Deckel, der untere als Kessel und drei Beine sorgten für die nötige Stabilität. Die Vorteile des heutigen Modells waren schon beim Prototyp des Weber Kugelgrills vorhanden: Kontrolle, vielseitige Grillmethoden und Unabhängigkeit vom Wetter.

Durch Grilldemonstrationen stieg die Nachfrage nach einen solchen Grillmodell in Amerika rasch an, und George Stephan machte sich mit © Weber-Stephen Products LLC selbstständig. Schon damals setzte er hohe Qualitätsstandards für einen langlebigen Grill. Auf der Webseite des Unternehmens findet man eine schöne Bildershow über die Entwicklung der Weber Grills von 1952 bis heute. Einige Modelle haben besonderen Charme und könnten gern noch einmal neu aufgelegt werden.

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Es werde Licht: ein Blick auf das Weber-Grillsortiment

von Jessica

Weber stellt seit 1952 Grills her und ist gleichzeitig Erfinder des Kugelgrills, heute ist das Unternehmen einer der führenden Grillhersteller weltweit. Dementsprechend groß ist das Angebot an Grills, leicht verliert man den Überblick. Denn wer das Angebot von Weber kennt, der weiß, es gibt nicht den Weber Holzkohlegrill oder den Weber Gasgrill. Für jeden Geldbeutel, für alle farblichen Vorlieben, für alle technischen Details und für jede Länge der Gästeliste gibt es das passende Modell – wir wollen daher versuchen, etwas Licht in das Dunkel des Weber-Grillsortiments zu bringen.

Welcher Weber-Grill ist der richtige für mich?

Zunächst muss man eine Grundsatzentscheidung treffen: Holzkohlegrill oder Gasgrill? Beide Grillarten haben ihre Vor- und Nachteile, die wir schon häufig im Blog erläutert haben. Ist diese Frage geklärt, sollte man sich überlegen, ob man mit dem Grill lieber mobil sein möchte oder er seinen festen Platz im Garten bekommt. Entscheidend ist natürlich auch die Größe der Grillfläche – grillt man eher nur zu zweit oder häufig in größerer Runde?

Wer diese Vorauswahl getroffen hat, darf sich jetzt mit den funktionalen Details auseinandersetzten. Die Preisgestaltung der Modelle richtet sich nicht nur nach Durchmesser der Grillfläche, sondern auch nach dem Zubehör. Hier sollte man etwas genauer hinsehen und abwägen, was man tatsächlich benötigt. Ein abschließendes Merkmal, was für viele vielleicht nicht ganz uninteressant ist, ist die Farbe des Weber Grills.

Entscheidungshilfe beim Online-Kauf

Ein Online-Shop, der diesen Auswahlprozess gut unterstützt, ist das Portal Grillstyle, das sich auf das Angebot von Weber Grills spezialisert hat. Wer hier einen Grill online bestellen oder erst einmal den passenden Grill identifizieren möchte, der bekommt eine Reihe schöner Filterfunktionen geboten, welche die wichtigsten der oben aufgeführten Fragen beantworten und die Suche so erleichtern: Farbe, Preis, Durchmesser und Bauart des Grills.

Bei den klassichen Holzkohle-Kugelgrills stellen die Modelle Smokey Joe Premium und Bar-B-Kettle die günstigeren und mobileren Varianten dar. Die Modelle One-Touch Original und Premium unterscheiden sich voneinander und innerhalb ihrer Varianten vor allem in Durchmesser, Zubehör und Farbe. Bei den Gasgrills dominiert die Reihe Weber Q mit den unterschiedlichsten Modellen, die sich in ihrem Funktionsumfang mit aufsteigender Produktnummer erweitern, zu jedem Modell gibt es außerdem eine Variante mit und ohne Standgestell.

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Männer vs. Frauen: Grill-Giganten 2012 gesucht

von Jessica

Etwa 13 Mal grillen die Deutschen pro Jahr. Doch wer grillt eigentlich besser, Männer oder Frauen? Diese Frage soll Ende August in Hamburg geklärt werden. Dort treten ein weibliches und ein männliches Nationalteam in einem spannenden Grillwettbewerb gegeneinander an. Eine Jury entscheidet, welches Geschlecht das Duell gewinnt und sich fortan für ein Jahr Grill-Giganten nennen darf.

In drei Schritten zum Erfolg – das Bewerbungsverfahren

Wer sich dazu berufen fühlt, die Grillehre des eigenen Geschlechtes zu verteidigen, der bewirbt sich wie folgt: bis 20. Mai 2012 das Online-Formular auf grill-giganten.de ausfüllen und mit Lieblingsrezept, Grillfotos und -videos in Szene setzen. Aus allen Bewerbern werden die besten zwölf Männer und Frauen zum Casting nach Köln eingeladen. Dort treten die Kandidaten in einem Grillwettbewerb gegeneinander an, eine prominente Jury ermittelt die jeweils sechs Mitglieder der Nationalteams.

Frauen gegen Männer heißt es dann im großen Finale in Hamburg beim Kampf um den Titel. Letzte Tipps bekommen die Teilnehmer vor Ort von einem Sternekoch. Dann gilt es, innerhalb einer Stunde das perfekte Grillmenü zu zaubern. Das Gewinnerteam kann sich über attraktive Preise wie Grillgeräte und Grillzubehör freuen.

Im vergangenen Jahr konnten die Männer ihre letzte Bastion erfolgreich verteidigen. Diese Niederlage lassen die Frauen aber sicherlich nicht auf sich sitzen. Es verspricht also spannend zu werden in 2012.

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Der Holzkohlegrill wird tischfein

von Jessica

Grillen mit einem Tischgrill geschieht in der Regel elektrisch. Mit dem Thüros Tischgrill wird das Grillen mit Holzkohle jetzt tischfein. Dank seines Gehäuses aus antimagnetischem V2A Edelstahl leitet er wenig Wärme und kann so problemlos am gedeckten Tisch verwendet werden, aber natürlich nur im Freien. Wer den Tischgrill auch indoor einsetzten möchte oder generell lieber elektrisch grillt, kann ihn mit Hilfe eines Elektro-Einsatzes jederzeit bequem von Holzkohle auf Strom umrüsten – und wieder zurück.

Das Besondere an einem Grill der Marke Thüros ist das Modulkonzept: Jeder Grill lässt sich durch eine Vielzahl von Zubehör individuell auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Das gilt nicht nur für die größeren Modelle, auch für den Thüros Tischgrill gibt es beispielsweise unterschiedliche Deckel und Rostauflagen, ein Windansteckblech oder eine Wasserauffangschale. Mit entsprechender Barbecuehaube und Räucheraufsatz kann man mit dem Tischgrill sogar räuchern, der Kleine steht den Großen also in nichts nach. Im Gegenteil, er passt sogar in eine handelsübliche Spülmaschine und erleichtert so die Reinigung.

Wenn der Grill häufig genutzt wird, bleibt es nicht aus, dass hin und wieder etwas kaputt geht. Natürlich muss nun kein neuer Grill her, sondern der Hersteller bietet den praktischen ServiceErsatzteile Thüros Grill” an. Das breite Angebot reicht von der Schraube über Spieße und Bleche bis hin zur Kohleschale oder zum kompletten Kopfteil.

Wer sich also nicht für einen Grill bzw. eine Grillart entscheiden möchte, für den ist der Verwandlungskünstler von Thüros vielleicht genau das Richtige. Mit einem Preis von weit unter 100,00 € ist er zudem erschwinglich.

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Back-to-the-Roots: Motto-Grillen mit dem Grillsportverein

von Jessica

Tankstellengrill, Bratwurst und Holzfäller-Steak – vom 20. bis 22. Januar 2012 kommt nichts Exotisches auf den Grill: Der Grillsportverein ruft zum Grillwochenende unter dem Motto „Back to the Roots“ auf. Mitmachen kann jeder von zu Hause aus, die schönsten Grillmomente können auf Foto gebannt und im Forum des Grillsportvereins veröffentlicht werden. Laut eigener Aussage handelt es sich um das größte deutsche Grillforum.

Jeden Monat gibt es einen „Themensonntag“, die Ergebnisse des Motto-Grillens werden ebenfalls im Forum veröffentlicht. Über das Februar-Thema kann noch fleißig abgestimmt werden. Als schönes Feature bietet der Grillsportverein eine mobile Rezeptsammlung. Die iPhone- oder Android- App ist für 0,99 € erhältlich. Alternativ gibt es auch über 5000 Rezepte auf der Webseite.

Die Vereinssatzung des Grillsportvereins ist ebenfalls “Back to the Roots”, hier ein Auszug:

§ 2 (Vereinszweck)
1. Zweck des Vereins ist eine stetige Verbreitung des Grillsports.
2. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch folgende Regelungen:
3. Mindestens ein Mal pro Monat muss gegrillt werden.
4. Verzehr des Grillgutes nur im Freien oder unter überdachten Aufbauten.
5. Heißer Stein ist nicht erlaubt.
6. Zum Grillen darf nur in besonderen Ausnahmefällen Alufolie und Grilluntersätze verwendet werden. Ansonsten ist der blanke Rost zu verwenden.
7. Es haben mindestens 5 verschiedene Grillsaucen und Kräuterbutter bereitzustehen.
[...]
9. Erlaubt ist jegliches Fleisch mit Ausnahme von Putenfleisch. Als obligatorisch wird Schweine- und Rindfleisch angesehen.
10. Gemüse als Hauptgericht darf nicht gegrillt werden. Ausnahmen bilden hierbei Zwiebeln und Kartoffeln.
[...]

Wer sich dadurch nicht abschrecken lässt, kann seinen Mitgliedsantrag direkt online ausfüllen.

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iGrill – und du?

von Jessica

Grillfreaks lieben technische Spielereien genauso wie Apple-Fans. Für alle, auf die beides zutrifft und denen ein normales Fleischthermometer zu langweilig ist, haben wir genau das richtige iDevice gefunden: den iGrill. Der iGrill ist eine Hybrid-Lösung aus einem digitalen Fleischthermometer mit Bluetooth-Anbindung und einer kostenlosen iOS-App. Eine Android-App ist geplant.

Wie funktioniert der iGrill?

Wie bei einem herkömmlichen Fleischthermometer wird die Temperatur aus dem Fleisch über einen Messtab aus Metall an den iGrill übermittelt. Die Metallstäbe sind mit einem langen Kabel mit dem Gerät verbunden, es können maximal zwei Stäbe angeschlossen und somit zwei unterschiedliche Temperaturen überwacht werden. Der iGrill gibt Alarm, sobald eine zuvor eingestellte Wunschtemperatur erreicht wird. Abgedeckt wird ein Temperaturbereich von 4° C – 204° C. Soweit, so gut.

Was ist nun der Clou des Ganzen? Wer sich zusätzlich die passende iGrill-App für sein iPhone, iPad oder seinen iPod herunterlädt, bekommt die entsprechenden Daten per Bluetooth dorthin übermittelt. Neben der aktuellen Temperatur, der verbleibenden Restzeit zur Wunschtemperatur und weiteren Darstellungsoptionen gibt es eine Bibliothek mit leckeren Rezepten. So wird der Gastgeber über sein Apple-Device bestens über den Garzustand seines Grillgutes informiert, kann sich aber trotzdem bei seinen Gästen aufhalten. Die Datenübertragung erfolgt in Echtzeit, das iPhone, iPad oder der iPod informieren per Alarm, sobald die Wunschtemperatur erreicht ist.

Die zugehörige App ist zwar kostenlos, der iGrill selbst kostet aber stolze 99,99 €. Ob man den iGrill tatsächlich braucht oder ob ein herkömmliches Funkthermometer ähnlich gute Arbeit leistet und der Apple-Schuster lieber bei seinen Leisten bleiben sollte, darüber lässt sich mit der eingeschworenen Apple-Fangemeinde sicherlich diskutieren. Wer sich nur die kostenlose App herunterlädt, ohne den iGrill zu kaufen, erhält aber eine schöne mobile Rezeptesammlung.

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Grillen und Heizen: Funktionswunder Grillkamin

von Jessica

Wer im Winter grillen möchte, benötigt nicht nur einen Grill, sondern auch eine Wärmequelle. Heizstrahler erfüllen hierbei sicherlich ihren Zweck, verbrauchen aber Strom oder Gas und nehmen zusätzlichen Platz auf der Terrasse ein. Die Lösung ist also ein Gerät, das beides kann – grillen und heizen: der Grillkamin.

Grillkamine sind fest installierte Grillstationen, die der Form eines Kamins nachempfunden sind. Befeuert wird der Grillkamin in der Regel mit Holzkohle. Die Feuerstelle und der darüber befindliche großzügige Grillrost sind von allen Seiten umschlossen, nach vorne hin ist der Grillkamin offen. Durch diese Überdachung ist ein Grillkamin also sogar bei Regen einsetzbar, denn Glut und Grillgut bleiben trocken.

Vorteile und Alleinstellungsmerkmale

Über einen Schornstein kann der Rauch nach oben hin entweichen. Ascheteilchen werden nicht im Garten verteilt und die Nachbarn werden nicht durch Rauchentwicklung gestört. Je nach Modell kann man mit einem Grillkamin nicht nur grillen, sondern auch backen, kochen, garen oder räuchern.

Zudem spendet der Grillkamin lange Wärme, sodass auch an kälteren Tagen einem Grillabend nichts im Wege steht. Ist das Grillen beendet, kann der Grillkamin zur Feuerstelle umfunktioniert werden. Wie in einem normalen Kamin können dort Holzscheite verbrannt werden. So entsteht Lagerfeuer-Romantik ohne ein (verbotenes) Lagerfeuer entfachen zu müssen.

Worauf man achten sollte

Voraussetzung für einen Grillkamin ist ein Garten oder eine Terrasse. Der Grillkamin ist fest installiert und deshalb ohne Auf- und Abbau jederzeit einsetzbar. Da er meist aus schweren Natursteinen besteht, ist er in der Regel nicht mobil. Der Standort muss also mit Bedacht gewählt werden. Flexiblere Grillkamine aus Edelstahl stellen eine Ausnahme dar und sind außerdem stylische Hingucker für jeden Garten.

Die Schattenseiten des Grillkamins: der Bau eines fest installierten, gemauerten Gartenkamins ist nicht in allen Städten und Gemeinden genehmigungsfrei. Zur Sicherheit also vorher beim Bauamt nachfragen. Leider sind Grillkamine zudem bislang eher Luxusartikel, denn sie sind in der Anschaffung nicht ganz günstig.

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Plank Grilling: Grillen auf Holzbrettern

von Jessica

Plank Grilling ist die Grillmethode der Ureinwohner Amerikas. Dabei wird das Grillgut auf einem Holzbrett gegrillt und erhält so einen besonderen Geschmack. Besonders gut geeignet ist Fisch, wie etwa Lachs.

Wie beim Grillen über Echtholz, darf natürlich längst nicht jedes Holz zum Plank Grilling verwendet werden. In den USA gibt es eine Reihe von speziell dafür hergestellten Brettern, in Deutschland muss man sich meist mit selbst hergestellten Planks begnügen. Wichtig ist: das Holz darf auf keinen Fall vorbehandelt oder harzhaltig sein. Gut geeinget sind harte Obsthölzer wie Kirsche, Erle oder Apfel, aber auch Ahorn und Zedernholz. Die Bretter sollten etwa fingerdick sein.

Plank Grilling: so einfach geht’s

Die Bretter vor der Benutzung mindestens sechs Stunden, am besten über Nacht, in Wasser einweichen, damit sie auf dem Grill nicht anbrennen. Wein, Fruchtsaft oder Whiskey im Wasser verleihen den Speisen später ein ganz spezielles Aroma. Bevor die Planks auf den Grill kommen, die Oberseite mit Öl einreiben und im vorgeheizten Grill etwas erwärmen. Plank Grilling gehört zu den indirekten Grillmethoden, man benötigt also einen Grill mit Deckel und unter dem Grillgut darf sich keine Holzkohle befinden. Jetzt den Fisch auf die Bretter legen, Deckel schließen und nach zehn Minuten nachschauen, wie weit der Fisch gegart ist.

Tipp: Zur Sicherheit immer etwas Wasser neben dem Grill stehen haben, falls das Holz Feuer fängt.

Plank Grilling erfordert etwas Übung, wenn man es beherrscht, ist es aber sicher ein besonderes Geschmackserlebnis mit dem man seine Gäste beim nächsten Grillen überraschen kann.

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