Grillgeräte für Outdoor-Fans

Es soll Leute geben, die am liebsten nur mit einem Rucksack durch die weite Welt ziehen. Ein Zelt, ein Schlafsack und ein paar Klamotten reichen Outdoor-Fans meist aus, um einen schönen Urlaub zu verleben. Aber wie sieht es mit der Nahrungszubereitung in der freien Wildbahn aus? Gibt es zu den Dosenravioli vom Gaskocher keine Alternative?

Offenbar schon, denn längst lässt sich die Outdoorküche durch entsprechend mobile Grillgeräte bereichern. Zum Beispiel mit pfiffigen Aufsätzen für Gasflaschen wie der Party Grill des Herstellers Campingaz, gesehen für nur 64,95 Euro bei doorout.com – Outdoor erleben.

Äußerst transportabel ist der Grilliput – aber wahrscheinlich eher für echte Puristen das Richtige. Nachteilig erscheinen die nicht ganz ungefährliche Handhabung an der Bodenfeuerstelle und das Risiko von verbranntem Grillgut durch die ziemliche direkte Platzierung über etwaigen Flammen. Eine ähnliche aber augenscheinlich etwas sicherere Lösung ist der Brändi Reisegrill aus der Schweiz durch seine spezielle justierbare Aufhängung.

Der Cobb-Grill hingegen erlaubt schon etwas mehr Bequemlichkeit und wird auch höheren kulinarischen Ansprüchen gerecht. Mit seinen kompakten Abmessungen ist der dennoch leicht zum Camping oder auf einen Segeltörn mitzunehmen. Mit entsprechendem Zubehör lässt er sich auch als Bratpfanne oder Wok verwenden.

Noch eine Variante sind klapp- oder faltbare Holzkohlegrills. Zum Beispiel macht der Mimigri Reisegrill einen ganz guten Eindruck, kostet bei Globetrotter aber auch geschmeidige 132,95 Euro. Deutlich günstiger fällt der Easy Grill mit 29,95 Euro aus. Aber ob er wohl die gleiche Stabilität aufweist? Ungünstig scheinen die scharfen Kanten, die diesem Grilltyp zu eigen sind.

Ein interessantes Konzept ist der Tonnengrill, der allerdings schon relativ schwergewichtig ist. Er bietet dafür aber aufgeklappt durch die beiden Tonnenhälften eine sehr schön große Grillfläche. Das ist natürlich von Vorteil, wenn man sich nicht so ganz in der Einöde befindet und möglicherweise Gäste hat.

Die No-Go-Lösung für Grillgourmets dürfte der klassische Einweggrill sein. Feuerschale, Kohle, Anzünder und Rost in einem – sicher praktisch, aber aus Stilgründen eher eine Notlösung, auch wenn das Ergebnis bei herkömmlichem Grillgut wie Würstchen nicht ganz so schlecht ist.

Übrigens: einen kurzen Erfahrungsbericht zu Outdoorgrills liefert der WDR.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.