Weißwurst vom Grill

„Scharf, schärfer, brutal“; so wird die Currywurst in dem Münchner „Büdchen“ „Bergwolf“ serviert. Frank Bergmeier und Michael Wolf haben mit der Dönninghaus Wurst aus Bochum einen solchen Erfolg gefeiert, dass ihr Imbiss inzwischen zum Szenelokal mutiert ist – und das in München, Bastion der Weißwurst. Im Glockenbachviertel – Standort des „Bergwolfs“ – haben sich dann auch schnell Nachahmer gefunden: das „Curry“, das „Worker’s Deli“ und das Cosmogrill“ servieren nun Currywurst zum Lunch.

Münchner, die ihrer Weißwurst treu bleiben wollen, legen einfach diese auf den Grill, wie Tim Mälzer es in seiner Kochshow gemacht hat. Sie haben sogar den Segen des Münchner Fernsehkochs Alfons Schuhbeck: „Denk‘ dir nix! Mit einer Weißwurst kannst alles machen.“ (Scharf, schärfer, brutal, welt.de, 17.Januar 2010)

3 Gedanken zu „Weißwurst vom Grill“

  1. Interresant, wusste gar nicht, dass der Bergwolf die Currywurst erfunden hat… Bin mir auch ganz sicher, dass dieser nicht als Vorlage für die Currywurst im Cosmogrill gedient hat. Schon mal verglichen?

  2. Und es gibt ihn doch, den Weißwurst-Äquator, nämlich längs der bayerisch-böhmischen Grenze, denn in Tschechien gibt es nicht eine einzige Weisswurst zu kaufen, auch nicht in den zahlreichen deutschen Supermärkten Globus, Kaufland, Lidl usw.. Allerdings kann man dort süssen bayerischen Senf und Weissbier kaufen. Mit den Brezen sieht es allerdings schon wieder schlecht aus, in Tschechien kennt man seltsamerweise dieses Gebäck nicht. Könnte es sein, dass die Bayern den Menschen in Böhmen die köstlichen Weisswürste nicht gönnen? So werde ich auch den heutigen Freitag vormittag ohne Weisswurst in Prag verbringen.

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