Grillen nach Gesetz

Humorvoll hat die Frankfurter Rundschau die vergangenen Debatten über die Risiken beim Grillen in einem imaginären Grillgesetz verarbeitet. Hier ein Auszug:

Artikel I:  Grillen verpflichtet. (1) Der Grill ist nach bestem Wissen und Gewissen auszuwählen… (2) Nachhaltiges Braten ist mit Einweggrills unvereinbar, letztere werden bei Strafe verboten. (…)

Artikel II: Körperliche Unversehrtheit am Grill (1) Jeder hat das Recht auf Leben. Wenn also krankmachendes Fleisch mit krankmachenden Soßen verzehrt wird, darf wenigstens die Zubereitung nicht krank machen. (…)

Artikel III: Schutz von Passivgrillern in der Öffentlichkeit (1) Jeder hat das Recht auf die freie Ausbreitung seines Grillguts, soweit er nicht die Lungen anderer beschädigt. (2) Der Rauchaufstieg findet seine Grenzen, wenn polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) entstehen.

Artikel IV: Waffenmissbrauch(1) Alle Griller haben das Recht, sich ohne Anmeldung friedlich und ohne Waffen am Grill zu versammeln. (2) Die Nutzung flüssiger Grillanzünder wie Spiritus ist deshalb verboten.(…)

Artikel VI: Verweigerung aus Gewissensgründen
(1) Männer können vom vollendeten 18. Lebensjahr an nicht mehr am Grillen gehindert werden.(2) Wer aus Gewissensgründen gegenüber Bauxit-Arbeitern oder Regenwald den Wendedienst an der Wurst verweigert, kann Ersatzdienst mit Tupperware oder tropenholzfreier Kohle leisten.(…)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .