Streit mit den Nachbarn beim Grillen

Die Tageszeitung Aachener Nachrichten mahnt Grill-Liebhaber zur Rücksicht mit den Nachbarn. In einem Artikel vom 15.07. weist sie auf gesetzliche Regelungen und auf Gerichtsentscheidungen hin, die Griller kennen sollten, um einen Streit mit den Nachbarn oder mit ihrem Vermieter zu vermeiden.

Grundsätzlich darf im Garten gegrillt werden. Was die Grilldauer betrifft variiert die Rechtssprechung zwischen sechs Stunden pro Jahr und zweimal im Monat zwischen 17h und 22h. Das Landgericht München ist sogar der Ansicht, dass die Grilldauer nicht limitiert sei, da Grillen besonders im Sommer üblich sei und daher von den Nachbarn toleriert werden müsse. Sollten diese sich stark durch Lärm oder Qualm belästigt fühlen, müssten sie selbst den Nachweis dafür bringen.

Bewohnern einer Mietwohnung rät der Deutsche Mieterbund, in ihren Mietvertrag zu schauen, ob Grillen auf ihrem Balkon erlaubt ist.

Ein Gedanke zu „Streit mit den Nachbarn beim Grillen“

  1. Meiner Ansicht nach, ist es immer ratsam den Nachbarn ab und zu zum Grillen einzuladen (funktioniert übrigens bei unseren Nachbarn hervorragend).
    Die Meisten sind doch nur sauer, dass der ganze Spaß hinter der Hecke/ dem Zaun stattfindet und sie selber nicht daran teilhaben können.
    Wir haben uns extra einen Grill mit großer Fläche bestellt, damit genügend Nachbarn zu uns rüberkommen können.
    Mein Tip: Macht ne richtige Grillparty mit allen…..“dann klappt`s auch mit dem Nachbarn!“

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