Grillen auf Holzplanken

von Nathalie am 31. Juli 2009

Viele Griller kennen wohl das Problem, dass Fisch auf dem Grill auseinander fällt oder auf dem Rost kleben bleibt. Beim Grillen von Lachs tauchen solche Schwierigkeiten nicht auf, da sein Fleisch relativ fest ist. Einem Artikel der Märkischen Allgemeine zufolge kommt Lachs am besten als Kotelett oder in aufgespießten Stücken auf den Grill. Alternativ dazu kann Fisch auch auf Zedernholzbrettern über dem Feuer gegart werden. Diese Methode wird vor allem in Kanada und in den USA angewandt und nennt sich dort „cedar planked salmon“.

Gewürze und Marinaden sind bei dieser Grillart nicht nötig, da der Fisch nach und nach das Aroma der Zedernplanken annimmt. Damit der Lachs auf diese Weise aromatisiert wird, müssen die Holzplanken einige Stunden lang gewässert werden. So verbrennen sie beim Grillen nicht und ihr Duft wird durch den Wasserdampf, den sie beim Grillen entlassen, vom Fisch aufgenommen. Auf der Internetseite von Pepperworld wird ausführlich und anschaulich erklärt wie man grillt „wie die Indianer“. Außerdem findet man auf diesen Seiten auch tolle Planken-Grillrezepte.

Aus Grilltipps


2 Kommentare

  1. Ich habe keine gute Erfahrung damit gemacht, Fische zu grillen. Bei uns sind die richtig zersprungen und alles war voll mit den kleinen Fetzen. Da bleibe ich lieber beim richtigen Fleisch.

  2. Auch wenn mein Kommentar etwas spät kommt, hier meine
    Erfahrungen :
    1. Planking ist eine Zubereitungsart, die meist nicht auf Anhieb
    zu einem überzeugenden Ergebnis führt.
    Man braucht viel Erfahrung bezüglich des optimalen Zusamenspiels von Temperaturführung, Auswahl des Bretts, Dicke etc.
    2. Cedar-Planking ist eine tolle Sache, wenn man die richtigen
    Bretter hat. Die nordamerikanische Rotzeder gibt ein
    wunderbar feines Aroma, passt super unter Lachs, aber,
    nur frisch. Das heißt, die Planken, die man hierzulande bekommt, sind uralt und haben ihr Aroma bereits eingebüsst.
    Besser einheimische Hölzer frisch vom Sägewerk, Beispiel Obstbäume auch Erle und Buche sowieso.
    3.Wer über das planking Aromen erzeugen will, dem empfehle ich mal eine Variante, Brett über Nacht in Bowmore (Scotch) einlegen,
    das Brett sollte aber gut 1 cm haben, besser mehr.
    3. Das man die Bretter mehrmals verwenden kann, ist ein Gerücht.
    4. Wem das alles zu kompliziert ist, mal mit warmräuchern probieren, ist meiner Meinung nach für Fisch immer noch erste Wahl.
    5. Hier noch meine Warnung, die ich seit Jahren immer wieder bei Kommentaren etc. ausspreche :
    niemals Holz von Nadelbäumen zum Grillen, Planking oder sonstiges verwenden, auch nicht das immer wieder empfohlene rösten über Tannenzapfen. Diese Hölzer enthalten Terpenkohlenwasserstoffe, die zum Teil als krebserregend eingestuft werden.

    Gruß WL

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