Fisch im Bananenblatt

In Südostasien werden zum Grillen von Fisch keine Holzplanken wie in Nordamerika verwendet, sondern Bananenblätter. Die Blätter bewahren den Fisch vor dem Austrocknen. Sie müssen zunächst kurz angeröstet werden, damit sie elastischer werden und nicht reißen. Danach kann man verschiedene Methoden anwenden.

Wenn man seine Gäste mit einer exotischen Speise überraschen will, kann man ihnen kleine Päckchen aus Bananenblättern und Fisch servieren. Hierfür legt man zwei marinierte Fischfilets auf ein Bananenblatt, gibt noch etwas Limonensaft und Olivenöl hinzu und verschließt das Blatt dann mit kleinen Holzspießen. Das so entstandene Päckchen wird bei mittlerer Hitze ungefähr eine halbe Stunde lang gegart.

Benutzt man die Bananenblätter vor allem um den Fisch vor dem Verbrennen zu schützen, so kann man auf die Bananenblatt-Methode von Steven Raichlen zurück greifen. Steven Raichlen schlägt in seiner Barbecue Bibel vor, das Bananenblatt auf die Größe des zu grillenden Fischs zu Recht zu schneiden und den Grill auf eine hohe Temperatur vorzuheizen. Der Fisch wird dann mit der direkten Grillmethode gegrillt bis die Haut auf beiden Seiten dunkel und knusprig ist. Anschließend wird der Fisch auf das Bananenblatt gelegt und ca. 6 bis 12 Minuten weiter gegrillt. Serviert wird der Fisch bei dieser Methode ohne Bananenblatt, daher kann man auch, falls man die Blätter nicht in einem asiatischen oder lateinamerikanischen Lebensmittelgeschäft findet, selbst ein Bananenblatt basteln, indem man 4 bis 6 Lagen Aluminiumfolie zurecht schneidet.

Ein Gedanke zu „Fisch im Bananenblatt“

  1. Ich habe keine gute Erfahrung damit gemacht Meeresfrüchte zu grillen. Bei uns sind die richtig zersprungen und alles war voll mit den kleinen Fetzen. Da bleibe ich lieber beim richtigen Fleisch.

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