Sicheres Grillen mit Kindern

Ein warmer Frühlingsabend, Freunde und Nachbarn treffen sich zum Grillen. Wer will schon gern seine Gäste lange warten lassen und so geht der Griff schnell zu Brennspiritus und ähnlichen Brandbeschleunigern. Die Folgen sind jährlich rund 4000 Grillunfälle. Besonders wenn Kinder anwesend sind, sollte man besondere Vorsicht beim Grillabend walten lassen, da Kinder die Gefahren eines offenen Feuers noch schlechter einschätzen können.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder e. V.“ warnt deshalb intensiv und informiert über sicheres Grillen mit Kindern. Hier einige Punkte, die es zu beachten gilt:

  • Hochwertige Grillgeräte verwenden und diese kippsicher im Windschatten aufstellen.
  • Sichere Entfernung zu anderen brennbaren Materialien wählen.
  • Auf keinen Fall Spiritus verwenden, sondern Papier, Holz oder spezielle Festanzünder.
  • Streichhölzer, Feuerzeuge und Grillanzünder für Kinder unerreichbar aufbewahren.
  • Das Feuer und die Glut nach dem Grillen löschen und nie unbeaufsichtigt lassen.
  • Einen Kübel Wasser und eine Wolldecke (keine Kunstfaser) als Löschhilfe bereit stellen. Brennendes Fett darf nicht mit Wasser gelöscht werden.
  • Grillschalen verwenden, um abtropfendes Fett aufzufangen, bevor es sich entzünden kann.
  • Kinder über die Gefahren beim Grillen aufklären.
  • Kindern sollte es nicht erlaubt werden, sich allein in unmittelbarer Nähe zum Grill aufzuhalten. Am besten eine Spielecke für Kinder in ausreichender Entfernung vorsehen.

Paulinchen –  die Initiative für brandverletzte Kinder e.V. – hat bereits vor einigen Jahren eine Kampagne zum Thema „Grillen ohne Brandbeschleuniger“ gestartet und wirbt unter anderem dafür, Brennspiritus in Ladengeschäften nicht direkt neben der Grillkohle auszustellen.

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